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Anfragen und Schreiben an Kirchenleitungen

Anfragen und Schreiben an Kirchenleitungen

DatumEmpfängerAnfrage/SchreibenAntwort
27.05.15Peter Johanning, Sprecher der Neuapostolischen KircheLieber Bruder Johanning,
anlässlich des Pfingstfestes in Lusaka hat Stammapostel Schneider ein Interview gegeben. Darin wurde er unter anderem gefragt, "haben wir als Neuapostolische Kirche ein Programm, das den Menschen ein besseres Leben ermöglicht, sie in punkto Schulbildung und Gesundheit unterstützt, und ihnen vielleicht die Möglichkeit gibt, unternehmerische Fähigkeiten zu entwickeln?"
Darauf antwortete der Stammapostel: "Ja sicher, das haben wir. Es gibt viele Organisationen wie z. B. die Henwood Foundation hier. Bei NAKI, der internationalen Kirche, haben wir einige Organisationen."

Dazu meine Fragen:
- Wo ist es möglich, sich über die Henwood Foundation zu informieren, bezüglich Struktur, Projekte und Finanzierung? Auf nak.org gab es am 31.8.2007 einmal einen kurzen Bericht und einen Link zur neuen Homepage der Henwood Foundation (http://www.henwood.org.zm). Dieser Link funktioniert allerdings nicht mehr.
- Welche Organisationen gibt es seitens der NAK in Afrika noch? Der Stammapostel sprach von "viele Organisationen".
- Welche Organisationen meinte er "bei NAKI"?

Mir bekannt sind:
-NAK karitativ (deutsche Gebietskirchen ausser Süddeutschland),
-Missionswerk (Süddeutschland),
-Humanitas (Schweiz),
-NAC S.E.A. Relief (Philippinen)
-NAC USA World Relief Fund (USA)

Diese Organisationen werden aber von den Gebietskirchen unterhalten und nicht von der NAKI, wenn ich es richtig verstehe.

Danke für Ihre Mühe und viele Grüße,
Dieter Kastl
Noch keine.
30.12.14Stammapostel SchneiderGedanken im Rückblick auf das Jahr der Versöhnung 2014
26.01.15
Lieber Bruder Kastl,

vielen Dank für Ihren ausführlichen Brief an Stammapostel Schneider. Er lässt Sie herzlich grüßen und bittet mich, Ihre Anfragen zu beantworten. Ich will mich kurz fassen:

In der heutigen Zeit ist das Internet das Informationsmedium Nummer eins. Darin haben wir über die Verhandlungen berichtet und über die geplante Feierstunde informiert. Zu bedenken ist, dass sich die Versöhnungserklärung auf einen lokal eingrenzbaren Bereich – im Wesentlichen Nordrhein-Westfalen – bezieht. So wurde die Feierstunde von Bezirksapostel Storck per Rundschreiben angekündigt und auch die unterzeichnete Versöhnungserklärung in den Gemeinden ausgehängt und verlesen. Außerdem werden wir in der kommenden Ausgabe von „Unsere Familie“ einen ausführlichen Artikel über die ganze Thematik veröffentlichen.

Der Wortlaut der Erklärung zur Versöhnung wurde in mehreren Sitzungen zwischen der AG und der NAK besprochen. Beide Seiten stehen vollumfänglich hinter den Formulierungen.

Noch ein Wort zum Termin: Es war für beide Seiten wichtig, nach der Erarbeitung der Erklärung diese zeitnah publik zu machen. Bei dem ausgeplanten Jahresprogramm des Stammapostels gab es in diesem Zeitraum nicht einen einzigen freien Samstagstermin, an dem der Stammapostel an der Feierstunde in Düsseldorf hätte teilnehmen können.

Mit freundlichen Grüßen,
Peter Johanning

Neuapostolische Kirche International
Peter Johanning
Überlandstrasse 243
CH - 8051 Zürich / Schweiz
Tel. +49 172 523 48 54
10.09.14Projektgruppe (PG) GeschichteAnfrage zu folgenden Themen:
Versorgungsheim der NAG in den 1930er Jahren, Zusammenschau »Die Neuapostolische Kirche in der Zeit von 1938-1955«, Zeitzeugenbefragung durch Frau Dr. Almut Leh, Gespräche zwischen NAK und VAG.
Noch keine.
11.04.14Stammapostel SchneiderOffener Brief zum Thema "100 Tage «Mit Liebe ans Werk!»"
Noch keine.
24.02.14Frank Schuldt,
Referat Öffentlichkeitsarbeit,
Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen K.d.ö.R.
Schreiben bezüglich der Antwort vom 22.02.14 per E-Mail
Noch keine.
22.02.14Frank Schuldt,
Referat Öffentlichkeitsarbeit,
Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen K.d.ö.R.
Anfrage bezüglich der Entwicklung die zum Kirchenausschluss von Apostel Kuhlen, Dehmel und Dunkmann geführt haben. Angesprochen in dem Artikel: "120. Geburtstag von Stammapostel Schmidt" auf den Webseiten der Gebietskirche NRW:
Artikel 120. Geburtstag von Stammapostel Walter Schmidt
22.02.14

Lieber Bruder Kastl,
danke für Ihre Anfragen an Bezirksapostel Brinkmann und mich.
Die Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen hat kein Interesse an einem Briefwechsel über persönliche Fragen, der öffentlich geführt wird und den Eindruck erwecken könnte, dass er dem Geltungsdrang einzelner Personen dient. Zudem stellt sich die Frage, wem ihre Veröffentlichungen wirklich nutzen. In der aktuellen Situation sehe ich persönlich darin keinen Mehrwert.

Viele Grüße aus NRW
Frank Schuldt
--
Frank Schuldt M.A.
Koordinator für Medien und Kommunikation
Kirchenleitung/Referat Öffentlichkeitsarbeit

Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen K.d.ö.R.
Kullrichstr. 1, 44141 Dortmund
16.02.14Bezirksapostel BrinkmannSchreiben an Bezirksapostel Armin Brinkmann bezüglich seinem Interview vom 10.02.14 mit dem Thema: "Das Verhältnis zur Apostolischen Gemeinschaft". Dies wurde auf www.nak-nrw.de veröffentlicht.

Link zum Interview von Bezirksapostel Brinkmann und Apostel Storck -Vor dem Wechsel II-
Noch keine.
30.12.13Stammapostel SchneiderBrief zum Thema Versöhnung jetzt! 2014
Noch keine.
24.07.13Peter Johanning, Sprecher der Neuapostolischen KircheBetreff: Stellungnahme Aktenaufzeichnungen Peter Kuhlen

Lieber Bruder Johanning,
am 10.11.2005 wurden die Aktenaufzeichnung von Peter Kuhlen, über die wahren Gründe seines am 25.11.1950 erfolgten Rücktritts als Stammapostelhelfer und Nachfolger im Stammapostelamte im Internet veröffentlicht. Laut einem Bericht durch Glaubenskultur.de vom 03.12.2005, wollte sich die Kirchenleitung im 1. Halbjahr 2006 mit diesem Thema beschäftigen und dann eine Stellungnahme abgeben. Bisher konnte ich noch nirgends eine diesbezügliche Stellungnahme der Kirchenleitung wahrnehmen. In diesem Bericht wurden von Glaubenskultur.de auch die folgenden 10 Punkte angefragt, mit der Bitte um Bestätigung oder Dementierung. Gibt es hier zwischenzeitlich offizielle Antworten von der Kirchenleitung?

1.
1939: Brief von Apostel E. Güttinger an Stammapostel Bischoff mit Inhalt Sorge um die Nachfolge
2.
1940 od. 1941: Brief von J.G. Bischoff an alle deutschen Apostel, sie mögen ihm einen Nachfolger nennen
3.
August 1947: Aufenthalt J.G. Bischoff, Lembke, Landgraf, Knigge, Schmidt, Weinmann, Kuhlen in Hamburg
4.
Oktober 1947: Lembke, Knigge, Schmidt, Weinmann, Kuhlen im Auftrag des Stap. in Ostdeutschland
5.
zwischen 01.11.1947 und 21.05.1948: Besprechung J.G.Bischoff mit Schall, Hartmann, Ludwig, Buchner mit Übergabe zweier Briefe (a. von allen unterzeichnetes Bittschreiben, die Nachfolge zu regeln; b. von allen unterzeichneter Vorschlag Kuhlen als Nachfolger)
6.
zwischen 01.11.1947 und 21.05.1948: Brief Stap Bischoff an die Apostel als Reaktion auf das kollektiv unterzeichnetes Bittschreiben
7.
21.05.1948: Europäische Apostelversammlung mit Wahl des Nachfolgers
8.
21.05.1948: Wahlergebnisse 1. Wahlgang (9 Stimmen Kuhlen, 3 Schall, 2 Landgraf) - Verzicht Schall/Landgraf - Wahlergebnisse 2. Wahlgang (Kuhlen einstimmig)
9.
08.05.1950: Apostelversammlung in Berlin / Bischoff konfrontiert Apostel mit anonymem Brief, der aussagt, die Apostel wollten ihn zu seinem 80. Geb. zur Ruhe setzen
10.
November 1950: Friedrich Bischoff bestellt Apostel für den 27.11.1950 nach Frankfurt mit der Absicht: Abwahl Kuhlens

Vielen Dank schon einmal für Ihre Antwort und herzliche Grüße,
Dieter Kastl
29.07.13

Lieber Bruder Kastl,
wie Sie sicher wissen, fand im Dezember 2007 ein Informationsabend durch die Kirchenleitung statt, der Europa weit per Satellit übertragen wurde. Darin ging es auch und Schwerpunkt mäßig um das Thema Geschichte, hier insbesondere um die Jahre 1947 - 1955. Ihre unten gestellten Fragen wurden beleuchtet, beantwortet, erläutert. Anschließend stellten wir ein abgerundetes Papier ins Internet, wo es bis 2010 auch blieb.

Wegen des anhaltenden Protestes von Glaubensgeschwistern und apostolischen Gemeinschaften erklärte sich Stammapostel Leber bereit, dieses Papier zu sperren und aus dem Netz zu entfernen.

Wir haben bis heute diesen Zwischenstand: eigentlich könnten wir Ihre Fragen beantworten, wollen es aber nicht tun, um im Versöhnungsprozess mit apostolischen Gemeinschaften keinen Schaden zu verursachen. Wir wollen die Linie unseres Stammapostels Leber fortsetzen.

Ich bitte Sie daher um Verständnis, wenn ich Ihnen inhaltlich nicht weiterhelfen kann. Vielleicht kommt die Zeit, wo solche Fragen sachlich und beidseitig befriedigend beantwortet werden können.

Mit lieben Grüßen, Ihr
Peter Johanning
02.08.13Peter Johanning, Sprecher der Neuapostolischen KircheBetreff: Sünde wider den Heiligen Geist

Lieber Bruder Johanning,
in der Zeitschrift "Unsere Familie" Nr. 3, 5. Februar 1956 wurde von Erich Meyer-Geweke der Leitartikel "Liebet Eure Feinde!" abgedruckt. In der darauf folgenden Ausgabe Nr. 4, 20. Februar 1956 wurde unter der der gleichen Überschrift eine Ergänzung veröffentlicht. Im krassen Gegensatz zum ursprünglichen Artikel, wurden jetzt bestimmte Menschen von der Feindesliebe ausgenommen.

Hier ein Auszug aus der Ergänzung vom 20. Februar 1956:

"Diese Worte (Anm. Liebet eure Feinde) gelten aber nicht für jene, die einmal unserem Glaubenswerk als Sterne am Himmel der Gemeinde Christi angehörten und alle jene Glaubensgeschwister dazu verführt haben, den rechten Weg zu verlassen und nicht an der Hand des Stammapostels zu bleiben. Sie haben das Werk des Herrn verraten. Sie haben den Glauben und das Vertrauen der ihnen anvertrauten Seelen mißbraucht, um ihrer eigenen Meinung Geltung zu verschaffen. Das führte sie auf den Weg, den weiland der ehemalige Jünger Judas auch gegangen ist, bis zu seinem bitteren Ende. Für sie gibt es keine Gnade, weil sie die Sünde wider den Heiligen Geist begangen haben."

Gemeint waren in diesem Artikel als "Sterne am Himmel der Gemeinde Christi" die Apostel Kuhlen, Dehmel und Dunkmann.
Diese Apostel wurden ganz konkret von der damaligen Kirchenleitung von dem großen Gebot Jesu, liebet eure Feinde, ausgeschlossen. Einmal abgesehen davon, das sie mit Sicherheit keine Feinde der NAK waren. Ja, sie wurden der Sünde wider den Heiligen Geist für schuldig gesprochen. Stammapostel Bischoff, der maßgeblich für das Denken und Handeln der im treuen Apostel war, stand voll und ganz hinter dieser Feststellung.

Meine Fragen:

- Steht die Kirchenleitung der NAK aktuell immer noch zu dieser Überzeugung oder gibt es zwischenzeitlich eine neue Erkenntnis bzw. Stellungnahme?
- Hat sich Gottes Wort durch die damalige Kirchenleitung diesbezüglich erhalten oder geändert?
- Oder war es vielleicht gar nicht Gottes Wort?

Das würde mich und viele andere sehr interessieren. Mir ist nicht bekannt, dass diese offizielle Aussage, auch wenn sie 57 Jahre alt ist, jemals widerrufen wurde.
Tausenden blind gläubigen Mitgliedern wurde jedenfalls mit diesem ergänzenden Artikel Verachtung und Hass in die Herzen gesät.

Für eine klare Antwort danke ich Ihnen!

Herzliche Grüße,
Dieter Kastl
02.08.13

Lieber Bruder Kastl,
eine öffentliche Entschuldigung ist mehrfach geschehen. Schon Stammapostel Fehr hat 1996 dazu Stellung bezogen und sich in unserer Kirchenzeitschrift offiziell entschuldigt. In den Jahren 2000 und 2001 kam es zu einem Treffen apostolischer Gemeinschaften. 2009 sprach Stammapostel Leber öffentlich eine Versöhnungsgeste aus, kurz vor seinem Ruhestand entschuldigte er sich für alles Leid, das durch die Botschaft entstanden ist. Mit der VAC gibt es ein gemeinsames Versöhnungspapier, mit der AGdS Abendmahlgemeinschaft.

Es ist wirklich viel geschehen seit 1956 – bitte erkundigen Sie sich.

Mit lieben Grüßen, Ihr
Peter Johanning