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Ohne Gleichberechtigung kein Frieden

Wenn ein „Erlösungswerk“ viel träumt,
 wird sich auch nicht viel verändern

Seit sich die Neuapostolische Kirche zur „Welt“ – ehemals von ihr selbst als Wehe, Elend, Leid und Tod definiert – hin geöffnet hat, nimmt sie auch mehr wahr was in dieser Welt geschieht. Dabei zeigt sie auch öffentlich, dass sie bei bestimmten Themen dieser Welt mitreden möchte. So auch zum „Weltgebetstag für den Frieden“, wie heute auf nac.today zu lesen ist. Sogar in den „Leitgedanken zum Gottesdienst“ für den heutigen Mittwochs- und den morgigen Donnerstagsgottesdienst werden die Amtsträger in einer kleinen Notiz darauf aufmerksam gemacht:


„Seit einigen Jahren wird der 21. September auf Empfehlung der Vereinten Nationen sowie des Ökumenischen Rats der Kirchen als Weltgebetstag des Friedens begangen.“

So lautet auch die Überschrift der Leitgedanken für diese beiden Gottesdienste: „Frieden bringen.“

NAK Nicht träumen sondern handeln!

Was im nac.today-Artikel befremdlich wirkt, ist das offenbar fraglose Übernehmen der Ausdrucksweise, welche Militärs heutzutage gerne als ein Art „Tarnsprache“ verwenden. So ist auch in diesem Artikel von sogenannten „Kollateralschäden“ zu lesen:

„Immer wieder kommt neue Kunde über neue Kriege – Kinder sterben ohne Grund – zivile Kollateralschäden sind immer noch geächtet und geschehen doch, beinah jeden Tag!“

Was steckt den zum Beispiel hinter dem relativ harmlos wirkenden Wort „Kollateralschäden“? Dabei geht es jedenfalls um einen Ausdruck den Militärs gerne verwenden, wenn durch sie „unbeabsichtigte Schäden“, wie zum Beispiel der Tod von Zivilpersonen, verursacht wurden. Allein mit dem lapidaren Wort „Kollateralschaden“ ist oft unbeschreiblich großes menschliches Leid, tiefe Trauer und Verzweiflung verbunden. Warum also diese humanneutrale militärische Umschreibung für Verbrechen an Menschen auf der Website einer christlichen Kirche, welche sich doch sicher der Menschlichkeit verpflichtet sieht? (…)


Der ganze Artikel steht hier zum Download zur Verfügung:


Weiterführender Link:
Wenn niemand mehr vom Frieden träumt