Wenn Jesus wiederkommt

Dabei oder nicht dabei wenn Jesus kommt

Stammapostel Jean-Luc Schneider weiß 
wen Jesus annimmt und wen nicht

Wenn Jesus wiederkommt

Am 17. Juli 2015 feierte Stammapostel Jean-Luc Schneider in Bandunu Ville, einer Kleinstadt der Demokratischen Republik Kongo, einen Gottesdienst. Darin stellte er klar, wer von Jesus bei seinem Wiederkommen angenommen wird und wer nicht. Die Kirchenzugehörigkeit, die Wiedergeburt aus Wasser und Geist, die Feier des Heiligen Abendmahls allein reichten nicht aus: (…)


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Eine geniale Idee - Das NAK-Dankopfer

Eine geniale Idee – Das NAK-Dankopfer

Seit 1988 wird von der Neuapostolischen Kirche zu einem unnötigen Sonderopfer aufgerufen

Wir schreiben das Jahr 1988. Der frisch gebackene Stammapostel heißt Richard Fehr und hat einen mildtätigen Gedanken. Dieser sich lohnende Gedanke wird allen Gemeinden in einem Rundschreiben wie folgt nahegebracht:

„Der Stammapostel hat sich schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken befasst, einmal im Jahr zu einem besonderen Dankopfer aufzurufen. Dies insbesondere, weil er weiss, dass bei vielen Geschwistern das Bedürfnis besteht, auch einmal ein besonderes Opfer zu Gunsten unserer Brüder und Schwestern in ärmeren Ländern und Verhältnissen darzubringen. Das allein ist der Sinn dieses absolut freiwilligen Opfers. Über die detaillierten Zuwendungen wird in der ersten Hälfte des kom-menden Jahres informiert.”

Eine geniale Idee - Das NAK-Dankopfer
Ein neues finanzielles „Opfer“ wird erfunden – Das jährliche Dankopfer

Soweit man in der neuapostolischen Kirchengeschichte zurückdenken kann, spielt das finanzielle „Opfer“ eine wesentliche, ja tragende Rolle. Dabei wird von jeher das Wort „Opfer“ in seiner rituellen Bedeutung verwendet, statt von Beitrag oder Spende zu sprechen. Ebenfalls gab es schon immer eine lehrmäßige Verquickung der beiden Begriffe „Opfer“ und „Segen“. Der volle Segen bedingt ein ganzes und vollkommenes Opfer. Oder anders gesagt: Ohne Opfer kein Segen! Wobei grundsätzlich die Frage gestellt werden sollte, ob es auch einen „Teilsegen“ gibt. Oft wurde in neuapostolischen Gottesdiensten der Ausdruck verwendet: „Das der Segen nicht geschmälert wird“. Hier wurde jedenfalls auch die Möglichkeit eines bruchstückhaften Segens in Betracht gezogen. Aber das wäre jetzt ein anderes Thema.

In einem Gottesdienst predigte ein Dienstleiter einmal: Wie unser Opfer ist, so ist unser Glaube. So oder so ähnlich wurde schon immer das offiziell bekundete „freiwillige“ finanzielle „Opfer“ ganz subtil mit rechtem Glauben und rechtem oder vollem Segen untrennbar verknüpft. Und wer wollte nicht den rechten Glauben besitzen und den vollen Segen haben? Das Mitgenommenwerden am Tag des Herrn stand und steht — offensichtlich oder subtil empfunden — auf dem Spiel. (…)


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Weiterführende Links:
Die Statuten des NAKI e. V.
Sonderopferschwindel

Offener Brief an Stammapostel Schneider - Düsseldorf 2015

Offener Brief an Stammapostel Schneider

(An Stammapostel Schneider per E-Mail versendet am 24.09.15)

Willkommen in Düsseldorf – Stätte der Versöhnung

Lieber Bruder und Stammapostel Schneider,

am kommenden Sonntag den 27. September 2015 werden Sie in Düsseldorf einen Gottesdienst für Amtsträger durchführen. Die Kombination der beiden Begriffe „Stammapostel“ und „Düsseldorf“ erzeugt Assoziationen. Und da es üblich war und vielleicht noch ist, dem Stammapostel am Ort seines Dienens, eine Willkommensnote zu überreichen, möchte ich diesen Gedanken aufgreifen und Ihnen hiermit so etwas ähnliches zukommen lassen.

Ämterdienst für den Bezirk Düsseldorf 1955

Vor ziemlich genau 60 Jahren, am 27. Februar 1955, hat Stammapostel J. G. Bischoff einen Ämterdienst für den Apostelbezirk Düsseldorf durchgeführt. Der damalige Anlass war klar: Am 23. Januar 1955 wurden die rheinländischen Apostel Dehmel, Dunkmann und Kuhlen von Stammapostel J. G. Bischoff aus der Neuapostolischen Kirche ausgeschlossen. Der Grund für diese harte Maßnahme war ein Brief vom 6. Januar 1955, gerichtet an Stammapostel Bischoff, in dem die Apostel und weitere Amtsträger aus dem Bezirk Düsseldorf sachlich und höflich um mehr Toleranz im Umgang mit seiner »Botschaft« geworben haben.

 In diesem Ämterdienst wurde von Stammapostel J. G. Bischoff folgende Lehre verbreitet:

„Dann kam die Zeit, in der mir der Herr offenbart hat, daß er zu meiner Lebenszeit wiederkommen wird. Mit einem Augenblick trat der von Jesus laut Matthäus 24, 45—51 genannte kluge Knecht und böse Knecht in Erscheinung. (…) Wenn wir lesen, welch ein Urteil dem bösen Knecht in Vers 51 vom Herr zugedacht ist, erschrecken wir, weil der Herr damit andeutet, daß alle vorher geleistete Arbeit wertlos wird. Wie furchtbar, ihr lieben Brüder!“

Um die Botschafts-Ungläubigen zu stigmatisieren, wurde sogar Jesu Gleichnis von den Knechten auf die Botschaft von J. G. Bischoff umgemünzt. Man schreckte nicht davor zurück, selbst Gleichnisse Jesu für eigenen Zwecke ganz schmerzlos zu instrumentalisieren. Stammapostel Bischoff lehrte damit, dass alle über Jahre und Jahrzehnte geleistete Arbeit derer, welche nicht an die Botschaft glaubten, wertlos wurde. Das war wirklich furchtbar, und zwar furchtbar geistlos.

Das Stammapostel Bischoff — was seinen Platz in der Reichsgottesgeschichte betraf — sichtlich jeglichen Bezug zur Realität verloren hatte, zeigt eine weitere Lehre, welche er in diesem Ämterdienst in die Herzen der Amtsträger legte: (…)


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Das im offenen Brief zitierte Gedicht “Verlorene Seelen” aus dem Kalender “Unsere Familie” 1954, steht hier zum Download zur Verfügung:
Die coole Neuapostolische Kirche

Alles, nur nicht uncool – Schaukastenplakat September 2015

Cool sein ist in.
Auch die Neuapostolische Kirche möchte nicht uncool, also cool sein.

Aber was ist das – cool sein? Darüber haben sich auch schon Wissenschaftler Gedanken gemacht und sind zu einer aufschlussreichen Erkenntnis gekommen: „Man kann gar nicht cool sein, man kann nur von anderen als cool bewertet werden“.

Die coole Neuapostolische Kirche

Darum geht es wohl auch beim Schaukastenplakat für den Monat September. Junge Menschen — oder besser junge Kirchenmitglieder — bewerten ihre Kirche, die Neuapostolische Kirche, als „nicht uncool“, also als cool. Die Wissenschaftler stellen weiter fest: „Das Leben sei wie ein Theater, bei dem wir uns Ausstattung und Verhaltensweisen aneignen, die unsere Mitmenschen wie ein Publikum beurteilen. ,Wenn wir heute sagen, dass etwas cool ist, dann drücken wir damit also Bewunderung aus.‘“

Es geht also wahrscheinlich auch beim Monatsplakt September um besondere Verhaltensweisen, welche sich die Kirche aneignet um eine Art Bewunderung zu erhalten. Das wiederrum soll als „cool“ wahrgenommen werden. Cool christlich? Cool offen? Cool vertrauensvoll?

Mit Offenheit und Vertrauen hapert es jedoch noch ein wenig:

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Ausgangspunkt der Botschaft von J. G. Bischoff

Stammapostel Schneider kennzeichnet Ausgangspunkt der Botschaft

In der Zeitschrift „Unsere Familie“ vom 5. September 2015 ist auf Seite 5 zu lesen:

„Wenn man sich mit einer Sache identifiziert, macht man sie zu seiner Sache. So war es auch bei David, der die Rückführung der Bundeslade und den Bau des Tempels zu seiner Sache machte. So wichtig war ihm die Heiligung des Volkes durch die rechte Gottesverehrung. Allerdings hat Gott seine Vorstellungen von diesem Werk in einem entscheidenden Punkt korrigiert. David hätte den Tempelbau liebend gerne selbst begonnen. Aber Gott hatte anderes vor: Sein Sohn Salomo sollte den Tempel bauen. David hat sich dem gefügt und alle Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sein Sohn das Vorhaben umsetzen konnte.
Wir haben unsere Vorstellungen und Gedanken, wie Gottes Werk aussehen, wie es geführt und wie es vollendet werden sollte. Aber hie und da macht uns Gott deutlich, dass unsere gut gemeinten Vorstellungen nicht seinem Plan entsprechen. Sind wir dann bereit, zu sagen: Ja, Herr, es ist dein Werk, führe es so, wie es dir gefällt? Oder ziehen wir uns gekränkt zurück? Darf Gott von uns nicht dasselbe verlangen, was er immer wieder und zu allen Zeiten von denen verlangt hat, die sich für seine Sache einsetzten: dass sie ihm die Führung überlassen und eigene Vorstellungen auch einmal zurückstellen? Ein bewährter Gottesknecht hat einmal die Worte geprägt: Gott wird nicht unbedingt unser Werk vollenden, aber wir können sicher sein, dass er sein Werk vollenden wird. Ein gewichtiges Wort – nicht nur für Amtsträger. 
(Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels)“

Diese Gedanken und Worte kann man so unterschreiben. Sie kennzeichnen aber auch in besonderer Weise ein kirchenhistorisches Ereignis, welches zwar 77 Jahre zurückliegt, jedoch zum eindeutigen und klaren Ausgangspunkt der prägendsten Tragödie in der Neuapostolischen Kirche wurde:
Die Botschaft von Stammapostel J. G. Bischoff, Jesus kommt zu seiner Lebenszeit wieder.
Er sei der letzte Stammapostel und nach ihm kommt keiner mehr.
Zur Erinnerung kommen soll, was in der „Zusammenschau“ vom 4. Dezember 2007 durch die „AG Geschichte der NAK“, unter Federführung von Apostel Walter Drave dokumentiert wurde: (…)


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Albin Köbis und Max Reichpietsch - Matrosenbewegung 1917

Heute vor 98 Jahren – Apostolische Kriegsgegner erschossen

Heute vor 98 Jahren:
Für Friedensliebe mit dem Tod bestraft

Zwei apostolische Brüder wagten den Widerstand gegen den imperialistischen Krieg des deutschen Kaisers.

Es war früh am Morgen des 5. September 1917, als auf dem Militär-Schießplatz in Köln-Wahn der 22-jährige Matrose Max Reichpietsch und er 24-jährige Matrose Albin Köbis vor ein kaiserliches Erschießungskommando gestellt wurden. Um 7.03 Uhr durchbohrten die tödlichen Kugeln die jungen Körper und bereiteten den beiden aufrechten Männern ein allzu vorzeitiges Ende. Es war dieses militarisierte deutsche Kaiserreich  — welches nach einer Prophezeiung von Stammapostel Niehaus den Sieg davontragen sollte — in dessen Namen diese beiden jungen Männer ermordet wurden. Wo Stammapostel Niehaus sich in den kaiserlichen Eroberungskrieg verbal einfügte in dem er zum Beispiel sagte: „Ich habe den Apostel Oosbree zur Mauer gesetzt, damit Holland uns nicht den Krieg erklaeren kann.” , wurde diesen beiden jungen apostolischen Brüdern aus ihrem Erleben immer klarer, dass dieser Wahnsinn ein schnelles Ende — ohne Eroberungen — finden muss. (…)


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Ohne Botschaftsglaube nicht neuapostolisch

Offener Brief an Stammapostel Schneider

(An Stammapostel Schneider per E-Mail versendet am 04.09.15)

Ohne Botschaftsglaube nicht neuapostolisch

Lieber Bruder und Stammapostel Schneider,

auch Anfang September 2015 — über ein Jahr nach Fertigstellung des Forschungsberichts und Übergabe an die NAKI — wartet die interessierte Öffentlichkeit auf die Veröffentlichung dieser Zeitzeugenstudie. Nichts desto trotz ist das Interesse an den bisher verborgenen Seiten der neuapostolischen Kirchengeschichte ungebrochen groß. Bei den weiteren eigenen Forschungen bin ich auf eine schier unglaubliche Lehraussage der Botschaftszeit gestoßen. Das der bedingungslose Glaube an die Botschaft des J. G. Bischoff die guten und die bösen Knechte voneinander scheiden sollte, ist hinreichend bekannt. Was ich bis vor kurzem aber noch ich gewusst habe ist, wer nicht an die Botschaft glaubte war nicht einmal mehr neuapostolisch. Und das war Apostelwort! (…)


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NAK Keine Nachfolge um jeden Preis

Zeitzeugen und Aufklärung sind wichtig

Seit 4.45 Uhr wird zurückgeschossen

Dieser oft zitierte Ausdruck leitet alle historisch Interessierten und Informierten auf ein Datum in der Weltgeschichte, welches Millionen Menschen Not, Elend, Vertreibung und schließlich ihr Leben gekostet hat. Statt im Morgengrauen des 26. August 1939 Polen anzugreifen, wurde am Nachmittag des 25. August 1939 der Vormarschbefehl vom „Führer“ kurzfristig widerrufen. Einige Tage danach wurde der neue Zeitpunkt für einen Angriff vom obersten Befehlshaber der Wehrmacht, Adolf Hitler, in der »Weisung Nr. 1 für die Kriegführung« auf den 1. September 1939 für 4.45 Uhr festgesetzt. Was dann folgte, darüber gibt es viel Literatur.

NAK Keine Nachfolge um jeden Preis

Wie ist es aber dem einzelnen Menschen in diesen so schicksalshaften Stunden ergangen? Was hat das Individuum im damaligen „Volkskörper“ gefühlt, gedacht und erlebt? Darüber gibt es nicht mehr so viele Bücher, aber zum Glück so etwas wie Zeitzeugenberichte. Diese sind nicht die großen und erhabenen Geschichten, der absoluten Objektivität unterworfen. Es sind die ganz eigenen Erlebnisse, gepaart mit Angst, Sorge, Fragen, Hoffnungen und vielen anderen Empfindungen. Ein Beispiel soll hier genannt werden. Es stammt von der bei Kriegsbeginn 15-jährigen Doris K. welche sich als Zeitzeugin wie folgt erinnerte: (…)

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