Brief an NAK Stammapostel und Papst

Mahnung zur Ehrlichkeit und Rehabilitation

Inquisition, Bücherverbrennung, Sendeverbot, Redeverbot, Veröffentlichungsverbot:

Aus der neueren Geschichte der Neuapostolischen Kirche (NAK)

In einem Podcast vom 11. April 2018 auf der Website „SECTA“ sagte der Kirchensprecher der NAKI – Bischof Peter Johanning – in Bezug auf die rigide NAK-Gemeindezucht vergangener Jahrzehnte:

„Wir sagen heute, wir wollen den emanzipierten Christen.“

Doch das ist nichts Neues. Schon vor 23 Jahren wollte die NAK angeblich mündige Christen. So wurde Apostel Volker Kühnle in einem Interview mit dem „Nagolder Tagblatt“ gefragt:

„Kritische Fragen oder Zweifel – so werfen ehemalige Mitglieder der NAK vor – betrachten die Neuapostolischen als Gift. Wie ist der Umgang mit Kritik bei der NAK?“

Darauf antwortete Apostel Volker Kühnle:

„Wir wollen den mündigen Christen. Auseinandersetzen heißt auch Zweifel, auch Kritik haben. Für mich wird jeder gläubige Mensch einmal Phasen des Zweifels haben. Kritik ist doch nichts Böses.“ […]


Der ganze Artikel steht hier zum Download zur Verfügung:


Ebenso der offene Brief – auf den in diesem Artikel Bezug genommen wird – von WIENI Dhani Heiniger an Stammapostel Schneider mit Kopie an den Papst der Römisch Katholischen Kirche, an den Archbischof von Canterbury der Anglikanischen Kirche, an den Sekretär vom Weltkirchenrat und an Amnesty International Schweiz:

Offener Brief an die NAK Apostel

Betroffene sind nicht ausgestorben

Offener Brief einer Betroffenen an die Apostel der
 Neuapostolischen Kirche (NAK)

Die langen, mahnenden Schatten der Vergangenheit holen die Apostel der NAK immer wieder ein. Der Grund: Die Weigerung aufrichtig Buße zu tun und geschehenen Missbrauch aufzuarbeiten

Wie spannt ein bekannter Fantasyfilms aus den 1980er Jahren einen Bogen zu den Aposteln der NAK? Durch seinen bezeichnenden Titel: »Die unendliche Geschichte«. Eine nicht aufgearbeitete Kirchengeschichte – zu der viele Menschen gehören, welche sich geistlich und seelisch missbraucht fühlen – ist und bleibt eine »unendliche Geschichte«. Auch der Forschungsbericht über die Zeit der Botschaft von Stammapostel J. G. Bischoff, welcher vom amtierenden Stammapostel Jean-Luc Schneider sowie den Bezirksaposteln zum „top secret document“ erklärt wurde und von dessen brisantem Inhalt die eigenen Mitglieder sowie die Öffentlichkeit auf keinen Fall erfahren sollen, ist seit Juni 2014 zu einem weiteren Teil dieser »unendlichen Geschichte« geworden. […]

Der ganze Artikel steht hier zum Download zur Verfügung:

Vom Fluch stammapostolischer Leitworte

Bekennen ohne Furcht

(An Stammapostel Schneider per E-Mail gesendet am 25.01.2018)

Offener Brief


Vom Fluch stammapostolischer Leitworte

Lieber Bruder und Stammapostel Schneider,

 so schnell wie ein Jahr vorüber geht, so schnell wechseln Jahreslosungen und Leitworte. Ist die neue Losung oder das neue Leitwort herausgegeben, so sind die vorherigen oft schnell vergessen. Daher ist es notwendig ab und zu inne zu halten und sich zu erinnern. Auch wenn „Gotteskinder exquisit“ nicht gerne zurückblicken, da sie ja einer Kirche mit Zukunft angehören und sich seit Jahrzehnten auf die „unmittelbare“ Wiederkunft Jesu Christi vorbereiten. So schreibt auch Bruder Dr. Karl-Peter Krauss – Mitglied der Arbeitsgruppe „Geschichte der Neuapostolischen Kirche“ – in seinem neuen Buch »Die Mitgliederentwicklung der Neuapostolischen Kirche in der NS-Zeit«:

„So gibt es kaum einen Nachlass von Relevanz von hohen Kirchenvertretern. Einerseits wurde offensichtlich ganz bewusst auf die Entstehung von Akten verzichtet, welche die Kirche gefährdet hätten. Andererseits gab es einen jahrzehntelangen völlig unkritischen Umgang mit dem eigenen Quellenmaterial durch die Neuapostolische Kirche selbst. In der eigenen Wahrnehmung glaubte eine ,Kirche mit Zukunft‘ darauf verzichten zu können, sich mit ihrer eigenen Geschichte auseinanderzusetzen.“

Eine „Kirche mit Zukunft“ hatte und hat es offensichtlich nicht nötig, sich mit ihrer Vergangenheit durchgängig und transparent auseinanderzusetzen. Dabei muss gar nicht soweit zurückgesehen werden. Ich denke da nur an das Leitwort für das Jahr 2013, welches Ihr Vorgänger im Amte – Stammapostel Wilhelm Leber – den neuapostolischen Mitgliedern entgegengerufen hatte:

„Das Jahr 2013 soll ein Jahr des Bekennens werden!“

Dazu wurde auf der offiziellen Website der Neuapostolischen Kirche International (NAKI) – „www.nak.org“ – folgendes publiziert: (…)


Der ganze offene Brief steht hier zum Download zur Verfügung:

Freiheit für den NAK Forschungsbericht

Dublin-Predigt und die Realität

(Per E-Mail an Stammapostel Schneider gesendet am 20.11.2017)

Naivität, Kalkül oder Realitätsverlust?

Wie viele große Worte und Appelle hat diese Welt schon gehört? Und warum gibt es trotzdem soviel Verdrossenheit? Die Dublin-Predigt von Stammapostel Jean-Luc Schneider in Bezug auf die Realtiät könnte erneut diese Frage beantworten.

Freiheit für den NAK Forschungsbericht

Der offene Brief steht hier zum Download zur Verfügung:

Brief an Stammapostel Jean-Luc Schneider

Ein etwas anderer Gottesdienst

WIENI Dhani Heiniger, ein ehemals gutgläubiges “Gotteskind” und ehemaliger Amtsträger in der Neuapostolischen Kirche hat das “Erlösungswerk innerhalb der Kirche Christi” von einer ganz anderen, einer äußerst tragischen Seite kennengelernt. Er war ganz unten. Er ist kein Einzelfall. Er hat aber Wege gefunden um eine Selbstheilung einzuleiten.

Einer dieser Wege ist “ein etwas andere Gottesdienst”, Gedanken die aus seiner Seele schreien. Dieses künstlerische Werk wurde von ihm auch als offener Brief an Stammapostel Jean-Luc Schneider gesandt.


Hier steht dieser Brief – für alle an Tiefgang Interessierten – zum Download zur Verfügung:

NAK Dritter Jahrestag der Verheimlichung

Verheimlichung nicht mehr lange möglich

(Per E-Mail an Stammapostel Schneider gesendet am 25.06.2017)

Beschämender Jahrestag.

3 Jahre Verheimlichung, aber große Pläne

Lieber Bruder und Stammapostel Schneider,
leider ist es schon wieder soweit, an einen erneuten Jahrestag der Verheimlichung des Forschungsberichts erinnern zu müssen. Nein, ich habe das noch nicht vergessen und werde Sie und das neuapostolische Apostolat solange daran erinnern und die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, bis der Forschungsbericht veröffentlicht wird. Versprochen! Zu diesem 3. Jahrestag gilt es obendrein an zwei Ereignisse der letzten Wochen zu erinnern. Das Apostolat hat es geschafft wieder zwei Zeitzeugen sterben zu lassen, welche an dieser Forschungsarbeit im Vertrauen auf die Aufrichtigkeit der NAK-Apostel mitgearbeitet haben, ohne dass diese in den – schon im Juni 2014 – der NAK übergebenen Forschungsbericht Einsicht nehmen durften. Gratulation! (…)


Der ganze offene Brief steht hier zum Download zur Verfügung:

Protest Stadtrat Dessau gegen NAK-Abriss

Stadtrat Dessau-Roßlau: Enttäuscht und tief traurig

Öffentlicher Protest
gegen Abriss in Dessau

Stadtrat von Dessau empfindet die Abriss-Entscheidung 
der NAK-Kirchenleitung als Kulturschande.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Stadtrat und seit 26 Jahren aktiver Kommunalpolitiker in Dessau/Dessau-Roßlau, bringe ich meinen Protest und meine Enttäuschung zum Abriss der Neuapostolischen Kirche in der Kantorstraße hier ein.

Ich bin entsetzt über diese Kulturschande. Davon abgesehen, dass im betroffenen Stadt-gebiet kaum alte Bausubstanz den Krieg überstanden hat und dieses Gebäude ein wichtiges Zeugnis der gewachsenen Stadt ist, kann ich als aktiver (evangelischer) Christ nicht verste-hen, wie leichtfertig ein Symbol unserer Botschaft so geschunden werden kann.

Die neuapostolische Kirche in der Kantorstraße (gleich neben der zerstörten Synagoge) wird geschleift und überall in Deutschland regen sich Bedenken gegen die Errichtung von Moscheen. Eine Gemeinde, die zu Zeiten des SED-Regimes den Mut und die Kraft aufge-bracht hat sich ihr Gotteshaus selbst unter schweren Opfern aufzubauen, verrät ihre eigene Leistung und ihr Zuhause. (…)


Der ganze offene Protest steht hier zum Download zur Verfügung:

Offener Brief an die ACK Baden-Württemberg

Gedanken zur ACK-Gastmitgliedschaft der NAK Süddeutschland

“Offene Gedanken” an die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Baden-Württemberg anlässlich der Gastmitgliedschaft der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland K.d.ö.R.

Offener Brief an die ACK Baden-Württemberg


Der offene Brief steht hier zum Download zur Verfügung:


Weiterführende Links:

Hilferuf von Apostel in Ruhe Helmut König

Apostel i. R. Helmut König gegen Abrissbagger

Ein steinerner Hilferuf

Wenn Baukörpererhaltungen mehr motivieren, als die Ursachen für dramatisches Gemeindesterben

Am 28. März 2017 berichtete das Online-Magazin „glaubenskultur“ von einem Hilferuf an die Öffentlichkeit durch Apostel i. R. Helmut König, ehemals zuständig für die neuapostolischen Gemeinden in Sachsen-Anhalt. Der seit dem Jahre 2000 im Ruhestand lebende und heute fast 85-jährige Amtsträger hat in seinem früheren Beruf als Architekt gearbeitet. Unter anderem war er in seiner Zeit als aktiver Apostel für neuapostolischen Kirchenbau zuständig.

Hilferuf von Apostel in Ruhe Helmut König

Der Hilferuf bezieht sich auf den kurz bevorstehenden Abriss des Kirchengebäudes der Gemeinde Dessau. Durch den Abriss soll für einen Neubau Platz geschaffen werden. Einen solchen Neubau hält der im Ruhestand lebende Apostel jedoch für unnötig und tritt nun für eine Erhaltung des (noch) bestehenden Baukörpers ein. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, hat er sich laut „glaubenskultur“ vor wenigen Tagen wie folgt an verschiedene Redaktionen von Zeitungen und Rundfunk gewendet: (…)


Der ganze Artikel steht hier zum Download zur Verfügung:


Weiterführender Link:
Artikel der Mitteldeutschen Zeitung: Nicht unumstritten Diese Dessauer Kirche weicht einem Neubau

Offener Brief an Stammapostel Jean-Luc Schneider

Versöhnung ohne Aufarbeitung

(Per E-Mail an Stammapostel Schneider gesendet am 24.03.2017)

Offener Brief

Peinlich, beschämend und unerträglich

Lieber Bruder und Stammapostel Schneider,
gestern habe ich folgendes gelesen:

„Wahrheit und Versöhnung – ein langer Weg. Ein Grund für Stammapostel Jean-Luc Schneider, über Frieden und Versöhnung zu sprechen – mit den Ureinwohnern des Landes. In seiner Rede vor den Chiefs der First Nations machte der internationale Kirchenleiter deutlich, wie unerhört wichtig dieser Versöhnungsprozess sei“

Offener Brief an Stammapostel Jean-Luc Schneider

Diese Worte stammen aus einem Artikel, welcher am 23. März 2017 auf „nac.today“ veröffentlicht wurde. Dabei fragte ich mich, welch perfides Spiel seit einiger Zeit mit dem Begriff „Versöhnung“ gespielt wird. Vor der „Versöhnung von Greiz 2017“ habe ich auf nak.org in den Kalender „Wo ist der Stammapostel in der nächsten Zeit zu Besuch?“ gesehen. Mich interessierte das wichtige Datum 11. März 2017 – der Tag der feierlichen Unterzeichnung der „Erklärung zur Versöhnung“ zwischen der Neuapostolischen Kirche und dem Reformiert-apostolischen Gemeindebund, welcher heute in der Apostolischen Gemeinschaft aufgegangen ist.

Ich fragte mich: Wird Stammapostel Jean-Luc Schneider wenigstens diesmal die Aufrichtigkeit besitzen und an dieser historischen Versöhnungsfeier innerhalb der „apostolischen Familie“ persönlich teilnehmen? Wird er sich wenigstens diesmal zu der immer noch nicht aufgearbeiteten Kirchengeschichte persönlich und öffentlich erklären? Dann sah ich in diesem Kalender Ihren avisierten Besuch am 12. März 2017 in Saskatoon (Kanada). Hoppla dachte ich mir, diesmal ist er aber ganz weit vor dieser Versöhnungsfeier geflohen und nicht nur in die „Nachbarschaft“ nach Oslo, wie bei der Versöhnungsfeier in Düsseldorf am 29. November 2014.

Irgendwie scheinen Sie sich bei apostolischen Versöhnungen – welche sich auf die eigene Kirchengeschichte beziehen – absolut nicht wohl zu fühlen. So zumindest mein ganz persönlicher Eindruck. (…)


Der ganze offene Brief steht hier zum Download zur Verfügung:


Weiterführender Link:
Wahrheit und Versöhnung – ein langer Weg (auf nac.today)