Abschrift Vortrag Kiefer Apostolizität

Apostolizität nach NAK-Verständnis

Am 1. Juli 2016 hat der theologische Berater des Stammapostels – Evangelist Dr. Reinhard Kiefer – im Archiv Brockhagen beim Netzwerk Apostolische Geschichte, einen Vortrag gehalten zum Thema: Das neuapostolische Verständnis von Apostolizität. Eine Videoaufzeichnung dieses Vortrags wurde beim Internetmagazin “Glaubenskultur.de” veröffentlicht.

Abschrift Vortrag Kiefer Apostolizität

Auszug aus der Abschrift:

“(…) Nämlich dieses Geschehnis da, einmal in London und dann einmal in Hamburg. Gott hat gesprochen, der Heilige Geist hat gesprochen. Glaubst Du das? Sagst Du ja? Hat er da wirklich gesprochen? Oder war das nur eine Art von Wunschdenken. Das ist doch eine Entscheidung vor der jeder von uns steht! Aus der komm ich ja nicht heraus. Das kann ich ja auch nicht beweisen! Wie sollte man das? Ich kann das nicht beweisen. Keiner kann das beweisen. Gibt viele Gemeinschaften die ganz anders sind und die sehr honorig sind und gut und alles – toll! Nur wir müssen dazu stehen wenn wir neuapostolischen sein können – wollen. Das ist sozusagen das – den Sprung den wir wagen müssen. (…)”

“(…) Dieses Apostelamt ist trotzdem nicht nur für eine kleine Kirche da. Sondern das es uns gibt – dass es schon die apostolisch-katholische Kirche gab – äh – ist eigentlich aus dieser Not geboren, dass die Apostel nicht anerkannt wurden von allen Christen, sondern dass sich dann um diese Apostel herum Gemeinden bildeten, die sagen ja doch wir glauben das Gott diese Leute berufen hat, diese Männer berufen hat. Wir glauben, dass das für die Kirche wichtig ist. Ähm – und wie das dann Wirklichkeit wird, was das dann heißt „ist der gesamten Kirche gegeben“, ich denke mir da bedarf es noch einiger Überlegungen, weil das auch bei vielen Aposteln noch gar nicht so im Bewusstsein ist. Wir kommen ja aus einer Tradition der Verengung wo man sagt, ja die Anderen interessieren uns ja gar nicht. Wir sind ja hier unser kleiner gemütlicher Club. So schön, so gemütlich. (…)”


Die ganze Abschrift steht hier zum Download zur Verfügung:


Weiterführende Links:

Aktueller Beitrag zum Vortrag Apostolizität von Detlef Streich

Aktueller Beitrag zum Vortrag Apostolizität von Rudolf J. Stiegelmeyr

1000 Euro für Netzwerk Apostolische Geschichte

1000 Euro – Danke für jede Stimme!

Heute um 12.00 Uhr wurde die Aktion “1000 Euro für 1000 Vereine!” der ING DiBa-Bank beendet.

Auch das »Netzwerk Apostolische Geschichte« hat daran teilgenommen und mit Rang 71 und 1535 Stimmen ein sicher tolles Ergebnis erzielt! Herzlichen Dank an alle die den Verein mit ihren Stimmen unterstützt haben! Somit fließen zusätzlich 1000 Euro in die Vereinskasse.

Wie gut der Verein dieses Geld brauchen kann ist aus dem letzten Finanzbericht ersichtlich. Dort ist zu lesen: “Wir schließen das Jahr 2014 also vorbehaltlich der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung mit einem Verlust von 5.991,82 € ab.”

Eine gute Idee wäre, besonders für Unterstützer aus der süddeutschen Gebietskirche: Das “Opfer” eines Monats an den Verein »Netzwerk Apostolische Geschichte« zu spenden. Der Gebietskirche Süddeutschland tut es mit rund 8 Millionen Euro Überschuss pro Jahr nicht weh und die wertvolle Arbeit des Vereins zur Sicherung und Darstellung historischer Daten und Zusammenhänge ist gesichert! Also – eine Überlegung ist das allemal wert 🙂

Weiterführende Links:

Info-Abend zur Versöhnung Hamburg-Sinstorf

Abschrift Info-Abend zur Versöhnung – Sinstorf 9.6.15 durch STAP i. R. Leber

Aufgrund der Tatsache, dass manche neuapostolische Mitglieder – besonders ältere – ein Problem mit der Versöhnung zwischen der Neuapostolischen Kirche (NAK) und der Apostolischen Gemeinschaft (AG) haben, hat Stammapostel i. R. Wilhelm Leber am Dienstag, den 9. Juni 2015, für den dortigen Bezirk einen Informationsabend in der Gemeinde Hamburg-Sinstorf durchgeführt. Dabei gab es nicht nur Ausführungen von Stammapostel i. R. Leber, sondern es wurden von ihm auch Fragen aus dem Kreis der ca. 75 Teilnehmer beantwortet. Es handelte sich dabei um eine Veranstaltung für den dortigen Hamburger Bezirk. Jedoch waren zum Beispiel auch Teilnehmer aus den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen angereist. Die Gesprächsinhalte dürften aber auch für viele andere von Interesse sein. Durch eine Abschrift soll nun diesen Interessierten eine Möglichkeit der “nachträglichen Teilnahme” ermöglicht werden.

Die Abschrift dieser Veranstaltung wurde möglichst wortgetreu erstellt. Wörter oder Passagen die akustisch nicht verständlich waren, wurden mit dem Platzhalter “(…)” ersetzt. Namen von Teilnehmern und Gemeindenamen wurden mit “X” ersetzt. Wesentlich ist ja der grundlegende Gesprächsinhalt dieses Informationsabends.

Es sei Stammapostel i. R. Wilhelm Leber auch an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt, dass er diesen Abend aus Eigeninitiative durchgeführt hat. Ebenso herzlichen Dank für seine Offenheit, dass er das Thema “Versöhnung mit der Apostolischen Gemeinschaft” vorbehaltlos angesprochen hat und dass es in Sinstorf zu sehr offenen Gesprächen kam. So kann gute Kommunikation aussehen und ist für viele sehr hilfreich. Solche Veranstaltungen sind für alle Gebietskirchen wünschenswert!


Eine komplette Abschrift des Informationsabends steht hier zum Download zur Verfügung:

NAK-Besuch in der Apostolischen Gemeinde Ulm

NAK-Besuch bei Apostolischer Gemeinde

Am Sonntag, den 7. Juni 2015, haben Brüder aus der Neuapostolischen Kirche Ulm einen Gottesdienst der Apostolischen Gemeinde Ulm besucht. Damit es zu keinen terminlichen Überschneidungen kam, wurde seitens der Apostolischen Gemeinde der Sonntagvormittag-Gottesdienst auf den Nachmittag verlegt. Die Vertreter der Neuapostolischen Kirche waren Bezirksältester Bolz, Bezirksevangelist Hannawald und Evangelist Späth. Durchgeführt wurde der Gottesdienst von Apostel i. R. Weise.

Gottesdienst der Apostolischen Gemeinde Ulm mit NAK-Besuch

Schon über eineinhalb Jahre zuvor, am Donnerstag den 21. November 2013, gab es ein Gespräch zum gegenseitigen Kennenlernen in der neuapostolischen Gemeinde Ulm-Ost. Gesprächspartner waren damals von neuapostolischer Seite Bezirksevangelist Hannawald und Evangelist Späth, sowie Apostel i. R. Weise von der Apostolischen Gemeinschaft und ein weiterer neuapostolischer Bruder. Bei diesem Gespräch wurde damals schon die Einladung an die Vertreter der NAK ausgesprochen, einen Gottesdienst der Apostolischen Gemeinde Ulm zu besuchen. Der NAK entgegenkommend wäre auch damals der Gottesdienst auf den Sonntagnachmittag verlegt worden. Jedoch gab es 2013 auf diese Einladung keine Reaktion.

Nachdem am 29. November 2014 die Erklärung zur Versöhnung zwischen den beiden Kirchen unterzeichnet wurde, ist nun auch der gegenseitige Besuch der jeweils anderen Gottesdienste möglich geworden.

Ein Bericht über das Treffen am 7. Juni 2015 in der Apostolischen Gemeinde Ulm kann unter folgendem Link auf der Website der Neuapostolischen Kirche Ulm nachgelesen werden:

Gemeinsam Jesus feiern. VAG und NAK in Ulm

Quelle Foto: http://cms.nak-ulm.de/rueckblick/ereignisseberichte/kirchenbezirk/berichte-de-sued-ul-ul/2015/20150607-apostolische-gemeinde/

Apostolische Gemeinschaft in der VEF

Apostolische Gemeinschaft VEF Gastmitglied

Seit 25. März 2015 ist die Apostolische Gemeinschaft, mit Sitz in Düsseldorf, Gastmitglied in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF).

Die VEF ist ein Zusammenschluss verschiedener Freikirchen meist aus der evangelischen Konfessionsfamilie, deren Ziel es ist gemeinsam als größere Gruppe die innere Einheit zu stärken und ihre Anliegen auch gegenüber politischen Gremien zu vertreten. Weitere Informationen gibt es hier.

Die vergessene Kirche

Die vergessene Kirche

Das Gotteshaus der katholisch-apostolischen Gemeinde am Alten Friedhof gehört zu den unbekanntesten Denkmälern Ulms. Dabei hätte der Bau höchste Beachtung verdient.

Katholisch-apostolische Gemeinde in Ulm

(Artikelquelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Die-vergessene-Kirche-id33018307.html  |  Bildquelle: Dagmar Hub)

Zwei große Kirchen begrenzen den alten Ulmer Friedhof: im Süden die Georgskirche, 1902 bis 1904 im neugotischen Stil erbaut, im Norden die Pauluskirche, wenige Jahre später als eine der ersten Betonkirchen überhaupt von Theodor Fischer im Jugendstil errichtet. Der aufmerksame Spaziergänger aber bemerkt – außer der im 19. Jahrhundert erbauten kleinen Friedhofskapelle – noch einen dritten markanten Sakralbau am Rand des Friedhofs, der praktisch immer verschlossen ist und äußerlich völlig unscheinbar wirkt: Dieses Gotteshaus der katholisch-apostolischen Gemeinde, das im Südosten an den Gottesacker angrenzt, ist jedoch ein Meilenstein der Architekturgeschichte, geschaffen von Theodor Veil, dem Büroleiter des bedeutenden Düsseldorfer Architekten Peter Behrens….

Die vergessene Kirche – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine

Feierstunde zur Versöhnung Düsseldorf 2014

Ein Neubeginn nach 59 Jahren

Düsseldorf. Mehr als 400 Mitglieder der Apostolischen Gemeinschaft und der Neuapostolischen Kirche erlebten am Samstag, 29. November 2014, emotionale Augenblicke: Vertreter beider Kirchen unterzeichneten eine „Erklärung zur Versöhnung“ und setzten damit ein historisches Zeichen. Dieses beendet eine für beide Kirchen schwierige Zeit, die mit der Spaltung im Jahr 1955 begonnen hatte.

Die Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung war Höhepunkt der „Feierstunde zur Versöhnung“. Dafür war im Kirchenschiff des Gemeindehauses der Apostolischen Gemeinschaft in Düsseldorf anstelle des Altars eine Bühne mit Tisch und Rednerpult aufgebaut worden. Nacheinander unterzeichneten Bezirksapostel Wilfried Klingler (Vorsitzender des Gremiums für besondere Angelegenheiten der Neuapostolischen Kirche), Apostel Armin Groß (Vorsitzender der Apostolischen Gemeinschaft e.V.) und Apostel Matthias Knauth (Sekretär der Vereinigung der Apostel und Bischöfe der Apostolischen Gemeinschaften Europas) das dreiseitige Dokument.

Stammapostel Jean-Luc Schneider, Kirchenpräsident und Leiter der Neuapostolische Kirche International, konnte nicht persönlich vor Ort sein und hatte die Erklärung bereits zuvor unterzeichnet.

Mit Applaus honoriert

Nach der Unterzeichnung  erhoben sich die Teilnehmer   spontan von den Plätzen und spendeten lang anhaltenden Applaus. Viele von ihnen hatten die Trennung der Kirchen – vornehmlich im Rheinland – persönlich miterlebt oder über  lange Jahre Auswirkungen im Familienkreis und in den Gemeinden gespürt. Dementsprechend emotional reagierten  die Anwesenden auf die Ansprachen und die Unterzeichnung des Dokuments.

Mit den Jesu-Worten „Friede sei mit euch“, hatte Apostel Armin Groß um 14 Uhr am Samstag die Besucher zum Festakt willkommen geheißen. Er begrüßte seine Schwestern und Brüder aus der Neuapostolischen Kirche und der Apostolischen Gemeinschaft sowie aus dem ökumenischen Bereich.

Mehr Infos unter apostolisch.de