Hilferuf von Apostel in Ruhe Helmut König

Apostel i. R. Helmut König gegen Abrissbagger

Ein steinerner Hilferuf

Wenn Baukörpererhaltungen mehr motivieren, als die Ursachen für dramatisches Gemeindesterben

Am 28. März 2017 berichtete das Online-Magazin „glaubenskultur“ von einem Hilferuf an die Öffentlichkeit durch Apostel i. R. Helmut König, ehemals zuständig für die neuapostolischen Gemeinden in Sachsen-Anhalt. Der seit dem Jahre 2000 im Ruhestand lebende und heute fast 85-jährige Amtsträger hat in seinem früheren Beruf als Architekt gearbeitet. Unter anderem war er in seiner Zeit als aktiver Apostel für neuapostolischen Kirchenbau zuständig.

Hilferuf von Apostel in Ruhe Helmut König

Der Hilferuf bezieht sich auf den kurz bevorstehenden Abriss des Kirchengebäudes der Gemeinde Dessau. Durch den Abriss soll für einen Neubau Platz geschaffen werden. Einen solchen Neubau hält der im Ruhestand lebende Apostel jedoch für unnötig und tritt nun für eine Erhaltung des (noch) bestehenden Baukörpers ein. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, hat er sich laut „glaubenskultur“ vor wenigen Tagen wie folgt an verschiedene Redaktionen von Zeitungen und Rundfunk gewendet: (…)


Der ganze Artikel steht hier zum Download zur Verfügung:


Weiterführender Link:
Artikel der Mitteldeutschen Zeitung: Nicht unumstritten Diese Dessauer Kirche weicht einem Neubau

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2 Comments

  1. Es ist für mich in diesem Bericht nicht nachvollziehbar, wie im Bezug auf die Neuapostolische Kirche auf Geheimniskrämerei usw zu schließen ist.
    Die Neuapostolische Kirche ist offen für jedermann. Die Neuapostolische Kirche hat einen Katechismus, wo Theorie und Praxis verständlich erklärt sind.
    Jeder kann gerne einen Gottesdienst besuchen. In Dessau war sogar vor einiger Zeit, die evangelische Kirche mit eingeladen, dessen Mitglieder zahlreich erschienen. Diese im Bericht genannten Unterstellungen und durch schlechte Recherche-Arbeit untermauerten Anschuldigungen sind beschämend für den Verfasser, und für mich nicht nachvollziehbar.

    • Lieber Christoph Wolters,
      vielen Dank für Ihre Rückmeldung! In dem Artikel ging es nicht um einen geheimnisvollen Katechismus oder verschlossene Kirchentüren. Die “Anschuldigungen” und “Unterstellungen” beziehen sich auf – ich wiederhole die Passage aus dem Artikel – “(…) ihrer Geheimniskrämerei und den Unehrlichkeiten um den Forschungsbericht sowie anderen unangenehmen Abschnitten ihrer Kirchengeschichte, ebenso im Bereich der Finanzen, Gehaltsstrukuren und des Kirchenvermögens (…)”.
      Fragen Sie doch spaßeshalber einmal Ihren Apostel, Bezirksapostel oder den Stammapostel, wann der Betrug am Vertrauen der Zeitzeugen beendet wird und die Kirchenleitung den Forschungsbericht veröffentlicht. Oder fragen Sie zum Beispiel einmal nach, wie viel sich die leitenden Apostel monatlich aus den Opfergeldern als Saläre genehmigen. Je nach dem, ob Sie dann eine ganz konkrete Antwort mit Zahlen, Daten, Fakten bekommen, wird Ihnen der diesbezügliche Zusammenhang des Begriffs “Geheimniskrämerei” vielleicht etwas deutlicher.
      Ihnen alles Gute und herzliche Grüße,
      Dieter Kastl

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