Fehlende NAK-Aufarbeitung angemahnt

NAK und Ökumene – Abschrift Gespräch Kirchentag 2017

NAK-Sektennimbus schwingt mit

Ohne Aufarbeitung keine Zukunft – Leiter EZW Berlin und Landespfarrer setzen klaren Maßstab

Die Neuapostolische Kirche (NAK) befindet sich aktuell in einer Zwickmühle. Schönfärbende Öffentlichkeitsarbeit trifft auf harte Fakten. Nachdem in den 1990er Jahren NAK-Aussteiger den Lack von einer sich selbst nach außen isolierten Glaubensgemeinschaft abgekratzt hatten, wurde kirchenseitig einiges an Imagearbeit geleistet. Die „Öffentlichkeitsarbeit“ wurde eingeführt, sowie die härtesten Abgrenzungen zur allgemeinen Christenheit weichgewaschen. Seit Jahren bemüht sich die NAK nach außen hin immer mehr zu werden wie evangelische und evangelisch-freikirchliche Gemeinschaften es schon länger sind. Vor allem die Jugend soll nicht mehr unter der selbstgewählten Isolation einschließlich einem trennenden eletären Exklusivismus leiden. Diese Bürde hat sie sicher oft sehnsüchtig auf heitere, ungezwungene, begeisternde und jugendgerechte „Events“ im evangelischen und evangelisch-freikirchlichen Lager blicken lassen. […]


Der ganze Artikel einschließlcih Abschrift “runder Tisch”-Gespräch am Kirchentag 2017 in Berlin zum Thema “Die Neuapostolische Kirche und die Ökumene – aktueller Stand und Ausblick” steht hier zum Downlaod zur Verfügung:

ACK-Ritterschlag im Visier

Wohlklingendes Jahr 2019

ACK-Ritterschlag im Visier

EKD-Studientag in Kassel zum Thema NAK in der ACK

Unbemerkt von der neuapostolischen Öffentlichkeit fand am 1. Februar 2018 in Kassel ein Studientag zum Thema Neuapostolische Kirche (NAK) statt. Veranstalter war die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD). Grund: Die NAK strebt für spätestens 2019 eine Gastmitgliedschaft bei der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Deutschland an, der obersten ACK Ebene. Dazu ist die Zustimmung einer Zweidrittelmehrheit der aktuell 17 Vollmitgliedskirchen notwendig. (…)


Der ganze Artikel steht hier zum Download zur Verfügung:

Offener Brief an die ACK Baden-Württemberg

Gedanken zur ACK-Gastmitgliedschaft der NAK Süddeutschland

“Offene Gedanken” an die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Baden-Württemberg anlässlich der Gastmitgliedschaft der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland K.d.ö.R.

Offener Brief an die ACK Baden-Württemberg


Der offene Brief steht hier zum Download zur Verfügung:


Weiterführende Links:

Ökumene auf neuapostolisch

Ökumene auf neuapostolisch

(Aktualisiert am 23.8.16)

Wo ein Wille da ein gemeinsamer Weg – Wo kein Wille da halt nicht

Neuapostolische Kirche (NAK) und Ökumene, das war bis Ende der 1990er Jahre aus der Sicht der Neuapostolischen Kirche wie Weißwurst und Cola oder Spätzle und Ketchup. Also ein „das geht gar nicht!“. Wie sollte das auch zusammenpassen: Die Neuapostolische Kirche als die „Kirche Christi“, welche als einzige ausgestattet ist mit der Möglichkeit „sichere“ Sündenvergebung zu verkünden sowie „echtes“ Abendmahl zu feiern und um sie herum viele andere christliche Kirchen bzw. Gemeinschaften ohne diese exklusiv gültigen Heilsmittel.

Ökumene auf neuapostolisch

Dennoch hat Stammapostel Richard Fehr im Jahre 1999 die damalige „Projektgruppe Ökumene“ ins hiesige Leben gerufen. So ganz ohne die anderen Christen konnte man sich den weiteren Weg zum Glaubensziel – die heimholende Wiederkunft Jesu Christi – dann doch nicht vorstellen. Der Auftrag an die neue Projektgruppe war: Ausloten! Wie ein Seemann in unsicheren Gewässern ein Lot in die Wellen sinken ließ um den möglichen Gefahren auf den Grund zu gehen, so zogen die neuapostolischen Kundschafter aus, um im unbekannten Land „Ökumene“ nach Vorteilen, aber auch nach Gefahren für das eigene Schiff Ausschau zu halten. (…)


Der ganze Artikel steht hier zum Download zur Verfügung:


Weiterführender Link:

Webseiten der Gemeinde Greiz
Einladung der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Greiz

NAK Exklusive Erwählung mit ökumenischem Reinheitssiegel

NAK und ökumenisches Reinheitssiegel

Ein Beitrag von Rudolf Stiegelmeyr.

Die Neuapostolische Kirche scheint mit ihrer Taktik erfolgreich zu sein, sich das ökumenische Gütesiegel mit augenwischerischer Kirchendiplomatie zu erkaufen …

Anlässlich der angeblich unzeitgemäßen Berichterstattung des Hessischen Rundfunks bezüglich des Pfingstgottesdienstes der Neuapostolischen Kirche bin ich über den Brief-/Mailwechsel zwischen dem neuapostolischen Ex-Apostel G. Sepers und dem Betreiber des Glaubenskulturforums M. Koch auf Detlef Streichs Homepage gestolpert und sehe mich in meiner zunehmend enttäuschten Einschätzung sowohl bezüglich der Ökumene- oder gar Reformfähigkeit der NAK (wie jener von Glaubenskultur) als auch der völlig unkritischen Begleitung der NAK durch die Ökumenevertreter – trotz eindeutiger Hinweise und wissenschaftlich fundierter Nachweise – bestätigt. Daraus entstand dann der Wunsch, ein wenig nach den Ursachen dieser einseitigen Betrachtungsweisen zu forschen. (…)


Der ganze Beitrag steht unter folgendem Link zum Download zur Verfügung:
Ökumenisches Reinheitssiegel hat nichts mit aufgeklärter Vernunft und religiöser Wahrhaftigkeit zu tun (15.06.16)

Gebetsaufruf Papst Franziskus Januar 2016

Wegweisender Aufruf von Papst Fanziskus

Gebetsaufruf Papst Franziskus Januar 2016

Im Internet ist auf dem Youtube-Kanal “The Vatican – Deutsch” am 6. Januar 2016 ein wegweisender Gebetsaufruf von Papst Franziskus veröffentlicht worden. Er ist nur 1 Minute 32 Sekunden lang, hat es aber in sich. Darin heißt es unter anderem:

“Viele denken anders, fühlen anders, sie suchen und finden Gott auf unterschiedliche Weise.
In dieser Vielfalt, in dieser Auffächerung der Religionen, gibt es eine einzige Gewissheit, an der wir für alle festhalten: Wir sind alle Kinder Gottes.”

Das Video ist unter folgendem Link aufrufbar:
Gebetsmeinungen des Heiligen Vaters für Januar 2016

Parallel zum Video steht hier eine Abschrift des Inhalts zur Verfügung:

 

NAK-Besuch in der Apostolischen Gemeinde Ulm

NAK-Besuch bei Apostolischer Gemeinde

Am Sonntag, den 7. Juni 2015, haben Brüder aus der Neuapostolischen Kirche Ulm einen Gottesdienst der Apostolischen Gemeinde Ulm besucht. Damit es zu keinen terminlichen Überschneidungen kam, wurde seitens der Apostolischen Gemeinde der Sonntagvormittag-Gottesdienst auf den Nachmittag verlegt. Die Vertreter der Neuapostolischen Kirche waren Bezirksältester Bolz, Bezirksevangelist Hannawald und Evangelist Späth. Durchgeführt wurde der Gottesdienst von Apostel i. R. Weise.

Gottesdienst der Apostolischen Gemeinde Ulm mit NAK-Besuch

Schon über eineinhalb Jahre zuvor, am Donnerstag den 21. November 2013, gab es ein Gespräch zum gegenseitigen Kennenlernen in der neuapostolischen Gemeinde Ulm-Ost. Gesprächspartner waren damals von neuapostolischer Seite Bezirksevangelist Hannawald und Evangelist Späth, sowie Apostel i. R. Weise von der Apostolischen Gemeinschaft und ein weiterer neuapostolischer Bruder. Bei diesem Gespräch wurde damals schon die Einladung an die Vertreter der NAK ausgesprochen, einen Gottesdienst der Apostolischen Gemeinde Ulm zu besuchen. Der NAK entgegenkommend wäre auch damals der Gottesdienst auf den Sonntagnachmittag verlegt worden. Jedoch gab es 2013 auf diese Einladung keine Reaktion.

Nachdem am 29. November 2014 die Erklärung zur Versöhnung zwischen den beiden Kirchen unterzeichnet wurde, ist nun auch der gegenseitige Besuch der jeweils anderen Gottesdienste möglich geworden.

Ein Bericht über das Treffen am 7. Juni 2015 in der Apostolischen Gemeinde Ulm kann unter folgendem Link auf der Website der Neuapostolischen Kirche Ulm nachgelesen werden:

Gemeinsam Jesus feiern. VAG und NAK in Ulm

Quelle Foto: http://cms.nak-ulm.de/rueckblick/ereignisseberichte/kirchenbezirk/berichte-de-sued-ul-ul/2015/20150607-apostolische-gemeinde/

Beten für Einheit der Christen

Für Einheit der Christen

(24.05.2015) Beim Ökumenischen Kirchentag in Speyer beteten rund 1.500 Gläubige gemeinsam für das Kommen des Heiligen Geistes, für Versöhnung und die Einheit der Kirche. (…)

Beten für Einheit der Christen

Bereits am 23.05.2015 hatten die acht am Kirchentag beteiligten Kirchen eine gemeinsame Pfingstvigil in der Gedächtniskirche der Protestation gefeiert. Dabei betonte Kirchenpräsident Christian Schad, dass die wahre Einheit der Kirchen nicht Uniformität meine, sondern vielmehr, „dass wir uns mit dem Schatz unserer jeweiligen Traditionen wechselseitig beschenken, dass wir die jeweils typischen Gaben unserer Konfessionen nicht für uns behalten, sondern sie füreinander öffnen, sie miteinander teilen, sie untereinander austauschen“. Die Erfahrung der Einheit in Christus sei tiefgehender und nachhaltiger als alle institutionellen Grenzen, die die Christen noch trennten. (…)


Der ganze Artikel kann gelesen werden unter Beten für Einheit der Christen

Ökumenischer Gottesdienst 2015 in Bruchsal

Christen waren einmütig versammelt

Vor fast 2000 Jahren, so wird im neuen Testament berichtet, gab es einmal einen Tag an dem sich der Heilige Geist so offenbarte, dass er von Menschen unterschiedlicher Sprachen verstanden werden konnte. Dieser Geist kam wie ein Brausen und kein Mensch musste etwas lenken oder verwalten. Im Laufe der allgemeinen Kirchengeschichte ist man leider wieder zur “Sprachverwirrung des Geistes” zurückgekehrt. Es haben sich viele “Glaubenssprachen” – auch Konfessionen genannt – entwickelt. Mauern wurden hochgezogen, damit man sich von seinem Nachbarn abgrenzen, ja schützen konnte. Was war nur aus dem ursprünglichen Pfingsterleben geworden?

Ökumenischer Gottesdienst 2015 in Bruchsal

Am Pfingstmontag, den 25. Mai 2015, wurde in Bruchsal das alte Pfingsterleben zum neuen Geisterleben. In der Stadtkirche fand ein gemeinsamer ökumenischer Gottesdienst der Kernstadtgemeinden statt. Daran beteiligten sich die Luthergemeinde, die Paul-Gerhardt-Gemeinde, die Evangelisch-methodistische Kirche, die Neuapostolische Kirche und die Seelsorgeeinheit St. Vinzenz. Die stattliche Kirche war voll besetzt und der ursprüngliche Pfingstgeist spürbar. Die Durchführung des Gottesdienstes teilten sich die Geistlichen der verschiedenen Konfessionen. Nur ein Geistlicher der Neuapostolischen Kirche fehlte dabei. Dennoch haben sich Mitglieder der Neuapostolischen Kirche in der Mitwirkung an der Orgel, bei der Lesung und bei den Fürbitten beteiligt.

Der Höhepunkt dieses besonderen gemeinsamen Erlebens war das Angebot der durchführenden Geistlichen, sich segnen zu lassen. Es war ein erhebender Anblick, als sich die Geistlichen der unterschiedlichen Konfessionen vor der großen versammelten Gemeinde zuerst gegenseitig segneten. So hat der Pfingstgeist auch die mehreren hundert Teilnehmer dieses ökumenischen Gottesdienstes erfasst und es bildeten sich spontan lange Schlangen in Richtung der Segnenden.

In einem anschließenden Gebet kam die Bitte zum Ausdruck, dass Gott den Verantwortlichen in den unterschiedlichen Konfessionen den Mut schenken möge, konfessionelle Grenzen zu überwinden. Viele an der Basis haben schon erkannt, dass der Heilige Geist keine gesellschaftlichen, kulturellen und konfessionellen Grenzen kennt. Er weht wo er will!


Hier geht es zu weiteren Informationen und Bildern des Ökumenischen Pfingstmontag-Gottesdienstes in Bruchsal:

 

Apostolische Gemeinschaft in der VEF

Apostolische Gemeinschaft VEF Gastmitglied

Seit 25. März 2015 ist die Apostolische Gemeinschaft, mit Sitz in Düsseldorf, Gastmitglied in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF).

Die VEF ist ein Zusammenschluss verschiedener Freikirchen meist aus der evangelischen Konfessionsfamilie, deren Ziel es ist gemeinsam als größere Gruppe die innere Einheit zu stärken und ihre Anliegen auch gegenüber politischen Gremien zu vertreten. Weitere Informationen gibt es hier.