Erlösungsnotstand im NAK Erlösungswerk

Wer ein Problem hat, wird zum Problem

Erlösungsnotstand im Erlösungswerk

Das Wort Erlösung assoziiert einen Zustand der Befreiung von Negativem, von Schwerem das es zu durchleben galt oder noch gilt. Die Folge einer Befreiung ist logischerweise Freiheit. Die Neuapostolische Kirche ist nach ihrem Selbstverständnis das „Erlösungswerk innerhalb der Kirche Christi“. Sie lehrt die Erlösung von Sünde und Schuld, von negativen Verstrickungen und Seelenschmerzen durch das erlösende Wirken ihrer Apostel. Sie, die Apostel, sind nichts Geringeres als „Werkzeuge in der Hand von Jesus dem Christus“. Sie sind heilsnotwendig, also dafür gegeben, um Menschen Heilung zu bringen. Dabei ist nicht an physische sondern an seelische Heilung gedacht. Soweit das Selbstverständnis der neuapostolischen Apostel.

Erlösungsnotstand im NAK Erlösungswerk

In dieses Erlösungsbild passt das Wort »Missbrauch« so ganz und gar nicht hinein. Ja es wirkt gar wie ein hässlicher und unerträglicher Fremdkörper in diesem – der Kirchenlehre nach – Heilung bringendem Erlösungswerk. Und doch ist das Wort »Missbrauch« ein tragischer Teil davon. Es gibt ihn in physischer und psychischer Ausprägung. Sexueller Missbrauch sowie Missbrauch durch Indoktrination und Machtausübung. Über Generationen wurde dieser Tatbestand nicht thematisiert oder vielleicht oft gar nicht bewusst wahrgenommen. Ein Grund mag sein, dass das zentrale Glaubensgebäude der Apostel – und der zu ihnen kindlich-gläubig aufsehenden Gotteskinder – bis vor wenigen Jahren noch zur Außenwelt hin gedankenhermetisch abgeriegelt war und somit ein NAK-System neutrales Korrektiv fehlte. (…)


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Weiterführende Links:
LINDD – Licht nach dem Dunkel e.V.
Stammapostel Schneider ignoriert weiterhin Missbrauchsopfer – 27.10.17

Das neuapostolische Amtsverständnis

Verständnis nach 154 Jahren?

Auf der Suche nach dem Verständnis

Die Worte „verstehst du auch, was du liest“ kommen Bibelkundigen gleich bekannt vor. Sie sind Teil der Begebenheit, als ein Schätzmeister aus Äthiopien nach seinem Besuch in Jerusalem wieder zurück fuhr und dabei auf seinem Wagen im Propheten Jesaja las. Der Schatzmeister antwortete dem ihm begegneten Philippus: „Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet?“

Das neuapostolische Amtsverständnis

Eine ähnliche Frage müsste man allen Amtsträgern der Neuapostolischen Kirche (NAK) stellen, welche in den vergangenen 150 Jahren ihren Amtsauftrag ausführten. Habt ihr verstanden, was es mit dem Amt auf sich hat oder habt ihr es einfach ohne Verständnis ausgeführt? Und wussten die vielen bedienten Gotteskinder was ihnen da „amtlich“ zuteil wurde? Die Unwissenheit über das „Amt“ konnte nur logisch sein, denn „das Neue Testament enthält keine in sich geschlossene Lehre vom Amt“.

Und woher sollte dann ein Verständnis darüber bezogen werden? So haben sich die Apostel gedacht, wo nichts ist, da kann man selbst etwas schaffen. Sie lehren, dass das Apostolat „die Möglichkeit und Kompetenz hat, eine Lehre vom Amt in der Kirche zu formulieren sowie die Struktur der Ämter den jeweiligen Gegebenheiten und Notwendigkeiten anzupassen“. (…)


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600 NAK Predigtzitate

Zwischenstopp: 600. Predigtzitat

Es ist wieder soweit für einen kleinen Zwischenstopp anlässlich des 600. Predigtzitates auf der Webseite www.neuapostolisch.de. Kurz innehalten in dieser schnelllebigen Social-Media-Zeit. Wobei die Nachrichten- und Informationsflut nicht ganz so neu ist, denn schon vor Social-Media & Co. gab es den bekannten Spruch: Nichts ist älter als eine Zeitung von gestern.

600 NAK Predigtzitate

Seit dem 1. März 2016 wird Tag für Tag, meistens ab 7 Uhr früh, ein Predigtzitat des Stammapostels oder von einer handverlesenen Gruppe Bezirksapostel veröffentlicht. Doch wer hat noch Zeit über einzelne Aussagen nachzudenken? Aus diesem Grund gibt es nun wieder ein paar Gedanken, welche sich beim Lesen so manchen Zitates auf „Geist und Seele“ gelegt haben.
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Themenreihe Oktober 2017 Unser Opfer

Was ist Reichtum?

Zur Oktober-Themenreihe “Unser täglich Opfer gebt uns heute” steht hier der dritte Teil zum Download zur Verfügung.

Themenreihe Oktober 2017 Unser Opfer

(…) Reichtum teilen – nicht zerstören!
Schließlich gibt es noch einen Reichtum an den die kirchenleitenden Apostel offenbar gar nicht mehr denken. Die eigene Kirchengeschichte. Sie bietet Aufbauarbeiten, Entwicklungen und Erfahrungen im Überfluss aus denen heute nachhaltig gelernt werden könnte – ja müsste. Im Schlechten wie im Guten! Zum Beispiel sind Kirchengebäude ein Teil von Kirchengeschichte. (…)


NAK Lehre und Erkenntnis Opfer bringt Segen

Opfer und Segen – was nun glauben?

Das “Opfern” ist eine zentrale Erwartungshaltung der neuapostolischen Apostel. Dabei geht es primär um das Geld der kindlich-gläubigen Mitglieder. Einmal gibt es für das Opfer Gottes Segen – wenn in der richtigen Herzenseinstellung geopfert wird – und einmal hat das Opfer gar nichts mit Segen zu tun, sondern ist nur eine Teilrückzahlung dessen, was von Gott geschenkt wurde. Wie widersprüchlich sich Apostel dazu äußern ist an diesem Beitrag erneut sichtbar.


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NAK 1957 was ist ein Opfer

Opfern – nicht aus Liebe und Dankbarkeit

Was ist ein Opfer?

“Wir opfern als gläubige Gotteskinder dem Herrn unseren Dank und unsere Schulden, unsere Liebe und unser Herz. Damit geben wir uns hin, wir opfern uns selbst. (…) Wenn wir aber von dem materiellen Opfer sprechen, das zu bringen wir erst lernen mußten, dann muß auch in diesem Opfer Hingabe sein. Es können verschiedene Regungen in uns sein, wenn wir unser Scherflein in den Opferkasten tun. Wir haben immer Grund zum Dank — aber wir statten Gott nicht unseren Dank in Form einer Bezahlung ab.”

“Seine Statthalter, seine Apostel teilen dieses Brot aus, und damit es auch alle erreicht, mußten sie das Werk aufbauen und weiterbauen. Und Du und ich, wir alle, wir helfen dazu. Wir bauen mit, Stein um Stein. Nicht nur dadurch, daß wir bemüht sind, die noch außenstehenden Seelen hinzuzuführen, nein, auch mit unserem Opfer bauen wir.” (…)

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Themenreihe Oktober 2017 Unser Opfer

Einen fröhlichen Geber

Apostelwort, wie milder Tau: 
„Euer täglich Opfer gebt uns heute“
– Teil 2 –

Der nächste Teil des sonntäglichen Opfer-Reigens im Oktober beschäftigt sich in den »Leitgedanken zum Gottesdienst« mit dem „fröhlichen Geber“. Wurde am Sonntag den 1. Oktober den Gotteskindern gepredigt, wie sich der materielle Segen des alttestamentlichen Opfers in geistliche Gaben durch das neutestamentliche Opfer gewandelt hat, so geht es am 8. Oktober 2017 schon konkreter um das Opfer im heute und jetzt. Dies soll gehobenen Qualitätsansprüchen genügen. So schreiben die Leitgedanken-Apostel: „Unser Opfer – Gott ein reines Opfer bringen“.

Opfer an Gott ist nicht gleich Opfer an Gott. Es sollte ihm „rein“ dargebracht werden. Wenn es nicht „rein“ ist, dann … äh … dann, na ja dann, … nimmt Gott es – durch das Bankkonto der Gebietskirche – trotzdem an! Oder hat irgendjemand schon einmal mitbekommen, dass „unrein“ in den Opferkasten gesteckte 100-Euro-Scheine dem Opferer von der NAK-Verwaltung mangels „Reinheit“ wieder zurückgegeben wurden? Wer misst denn überhaupt die die „Reinheit“ oder „Unreinheit“ des Opfers und wie wird das gemacht? Wenn es denn Gott macht, was ist die Folge eines „unreinen Opfers“? Liegt dann kein Segen auf diesem Opfer? Aber der hat ja sowieso seit neuestem nichts mehr mit dem Opfer zu tun, obwohl über Generationen von den Aposteln gepredigt. Was kümmert die Apostel ihre Lehre von gestern – Kommando zurück und wieder in die Grundstellung! Das neue Motto lautet: (…)


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NAK Entschlafenenwesen als Reichtum der NAK-Lehre

NAK-Totenlehre jenseits vom Evangelium

Bald ist es wieder soweit: Der dritte „Gottesdienst für Entschlafene“ in diesem Jahr – mit Spendung der Sakramente an Tote – wird Anfang November in der Neuapostolischen Kirche (NAK) zelebriert. Wer weiß noch – nebenbei bemerkt – dass die jährlich dreifache Feier dieser Art Gottesdienst ein Relikt aus der Botschaftszeit von Stammapostel J. G. Bischoff ist?

Was würde wohl ein Christ antworten auf die Frage: Was ist eines der Reichtümer des christlichen Glaubens? Vielleicht, die tröstende Zusage der liebenden Zuwendung Gottes zu allen Menschen ohne Unterschied. Eventuell auch die Befreiung von institutionalisierter geistiger Knechtschaft. Als weitere Antwort würde vielleicht genannt werden, die Aufhebung der Mittlerfunktion zwischen Mensch und Gott durch eine Priesterschaft. Jesus der Christus hat sich nicht als ein distanzierter Heilsbringer dargestellt, sondern das in ihm Aufgehen und die daraus möglich werdende grundlegende Wesenswandlung gelehrt. Möglich durch das „ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ Die Rebe, um bei diesem Bild zu bleiben, bringt Frucht aus der Kraft die sie aus dem Weinstock zieht. Sie muss und kann jedoch nie die Aufgabe des Weinstocks übernehmen.

Was würde wohl ein neuapostolischer Christ antworten auf die Frage: Was ist eines der Reichtümer des neuapostolischen Glaubens? Wenn man nac.today Glauben schenken darf, dann zum Beispiel: Das Entschlafenenwesen. Und damit verbunden: „Einzigartig im Christentum ist die Praxis der Neuapostolischen Kirche, den Entschlafenen die Sakramente zu spenden.“ (…)


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Weiterführender Link:
nac.today: Der Trost aus dem Glauben an die Liebe

Themenreihe Oktober 2017 Unser Opfer

Unser Opfer

Apostelwort, wie milder Tau:
 „Euer täglich Opfer gebt uns heute“
– Teil 1 –

Die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche werden im Monat Oktober in jedem Sonntagsgottesdienst mit dem Thema „Opfer“ vertraut gemacht. Im ersten Sonntagsgottesdienst soll aufgezeigt werden, „welche unterschiedlichen Bedeutungen dem Begriff ,Opfer‘
 im Alten und Neuen Testament zukommen.“

Im Vorwort dieser Leitgedanken zum Gottesdienst wird erst einmal klargestellt:

„Die Themenreihe im Monat Oktober befasst sich mit ,Unserem Opfer‘. Dabei muss festgehalten werden, dass unsere Opfer niemals mit dem vollkommenen Opfer verglichen werden können, das Jesus Christus gebracht hat.“ (…)


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