NAK-Lehre anno 1937 Jesus war kein Jude

NAK machte Jesus NS-konform

Im Mai 1937 hat Stammapostel J. G. Bischoff, als Herausgeber des »Amtsblatt – Zeitschrift für die Amtsträger der Neuapostolischen Kirche« – in dieser Zeitschrift eine „Zeitfrage“ beantwortet. Dazu folgt hier eine Abschrift: (…)


Die Abschrift steht hier zum Download zur Verfügung:

NAK in der DDR Infoabend

NAK in der DDR – Etwas Licht

Was den lichtscheuen Aposteln sicher nicht gefällt

Zum Thema „Licht“ werden in der Neuapostolischen Kirche (NAK) so manche Predigten gehalten. So zum Beispiel durch Stammapostel Schneider am 8. Dezember 2019 in Fellbach (Baden-Württemberg):

„Im Johannesevangelium steht, er hat vom Licht gezeugt. Jesus Christus war das Licht und Johannes hat vom Licht gezeugt. Das ist eigentlich eine ganz tolle Aufgabe, die jeder Christ und die wir als geistgetaufte Gotteskinder haben, wir wollen vom Licht zeugen. Wir wollen unser Leben im Licht des Evangeliums sehen, wir wollen unsere Zukunft im Licht Jesu Christi sehen.“

Und danach sang der liebe Kinderchor auch noch: „Lasst das Licht erstrahlen!“

Im „Opfergebet“ sagte Stammapostel Schneider:

„Segne dein Werk, eine jede Gemeinde. Erfülle sie mit deinem Leben, mit deinem Licht und mit deiner Liebe.“

In der Tat ist das eigentlich eine ganz tolle Aufgabe vom Licht zu zeugen. Aber eben nur „eigentlich“, so Schneider in Fellbach. Denn bei einigen Themen geht das Licht nicht nur schnell aus, sondern erst gar nicht an. Zum Beispiel wenn es um die satten Gehälter der bezahlten Amtsträger geht, um das gigantische Kirchenvermögen oder die eigene Kirchengeschichte in Zeiten von Diktaturen.

Forschende und recherchierende Privatinitiativen bringen seit Jahren immer wieder Licht ins Dunkle, wo die kirchenleitenden Apostel angeblich seit gut 20 Jahren (!) dabei sind, die Rolle der NAK in Zeiten des Nationalsozialismus und der DDR-Diktatur „aufzuarbeiten“. Wer an dieses NAK-Märchen heute noch glaubt darf sicher als naiv bezeichnet werden. Sporadisch werden Nebelkerzen gezündet, welche den Eindruck einer Ernsthaftigkeit der verantwortlichen Apostel vermitteln sollen. Jedoch machen Nebelkerzen eben nur was sie halt so machen, sie vernebeln alle oberflächlichen Betrachter.

Der am 29. November 2019 durch Privatinitiative in Berlin durchgeführte Informationsabend „Die NAK in der DDR“ brachte wieder mehr Klarheit im Nebel und Licht ins Dunkle. Damit alle Interessierten, welche daran nicht teilnehmen konnten, Anteil an mehr Licht erhalten können, hat Reinhard Welsch, einer der Vortragenden, seinen Vortrag hier auf naktalk zum Download zur Verfügung gestellt.

In diesem Vortrag geht es um sogenannte IM’s. Das waren informelle Mitarbeiter, welche vom Ministerium für Staatssicherheit (Stasi) ausgewählt und angeworben wurden. Die NAK in der DDR war durchsetzt von solchen IM’s. Besonders dramatisch ist, dass sich Amtsträger bis hin zum Apostel als IM bereitwillig zur Verfügung gestellt hatten. Wie brutal das Vertrauen der Kirchenmitglieder hier missbraucht wurde ist kaum zu erahnten. Von einer Schweigepflicht eines Seelsorgers war da keine Rede mehr. Mitglieder wurden eiskalt an die „Stasi“ verkauft.

Schon im Nationalsozialismus bezeichnete sich die NAK als „staatstragend“. Nicht anders funktionierte sie in der ehemaligen DDR. IM’s hatten eine ähnliche Funktion:

„Gleichwohl, was die inoffiziellen Mitarbeiter taten, war für das Funktionieren des politischen Systems und für den Machterhalt der Einheitspartei unverzichtbar. Der MfS-Chef Erich Mielke übertrieb nicht, wenn er sie immer wieder als ‚Hauptwaffe‘ des Staatssicherheitsdienstes charakterisierte. (Zitat aus: Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, 1996)

Es ist schon mehr als bizarr wenn ein Teil des „Werkes Gottes auf Erden“ die „Hauptwaffe“ der Stasi war. Kein Wunder das die NAK-Apostel davon nichts mehr wissen wollen und weiterhin Nebelkerzen zünden, statt ehrlich und aufrichtig ihre diesbezügliche Geschichte aufzuarbeiten. Die ACK Deutschland hat sich jedenfalls keinen Gefallen getan, eine sich christlich nennende Gemeinschaft in ihren Kreis aufzunehmen, die noch so viel unaufgearbeiteten „Dreck am Stecken“ hat.


Der Vortrag von Reinhard Welsch steht hier zum Download zur Verfügung:
Korrigierte Version vom 28.06.2023:

 

NAK in der DDR - Zeitzeugen gesucht

Leidender NAK Stammapostel

Glühender Apostelaltar durch unnützes Opfermaterial

An die Amtsträger der Neuapostolischen Kirche

Altar und Opfer

„Was muss der Stammapostel oft hinnehmen und leiden durch die Unmenge von Sündopfern, die nicht nötig wären.“

Das Erlösungswerk Christi ist ein Opferdienst von unübersehbarer Größe. In diesem herrlichen Werk opfert einer für den anderen; es ist auch nicht einer, der nicht opferte und keiner, für den nicht geopfert würde. Diesem Gedanken gilt auch das Lied: „Ich lebe von Barmherzigkeit …“ Ob Knecht oder Glied, ob Apostel oder Amtsträger, wir alles singen es und zwar gemeinschaftlich in gleicher Melodie. Keiner, der über diese Erde geschritten ist, außer Jesus, unserem Erlöser, war imstande, ohne diese Gnade im Opferdienst auskommen zu können. (…)


Das ganze Drama steht hier zum Download zur Verfügung:

NAK und DDR zum 9. November

Olaf Wieland – NAK und Judentum

Beitrag von Olaf Wieland zum 81. Gedenktag der Reichspogromnacht

„Die Neuapostolischen waren wie keine andere Kirche von Alpha bis Omega mit den nationalsozialistischen Machenschaften eins im Geist und Streben.“, aber „seit dem Zusammenbruch des ‚Dritten Reiches‘ wurde noch immer kein Schuldbekenntnis übernommen.“

Die moralische Einordnung vor dem Hintergrund eines christlichen Glaubensverständnisses durch die heutige NAK steht weiterhin aus. Es ist, trotz Aufnahme der NAK als Gastmitglied in die ökumenische „Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen“ (ACK) zu fragen, ob sie ihren Sektencharakter wirklich glaubhaft ablegen möchte, denn der Theologe und Sektenforscher Kurt Hutten mahnte:

„Eine Glaubensgemeinschaft hat die letzte Station ihrer Entwicklung zur Sekte dann erreicht, wenn sie die Fähigkeit zur Buße verloren hat“.

„Helft uns, dann können wir Euch helfen“ – unter diesem Motto hatte der Ökumenische Rat der Kirchen in Genf der neugegründeten Evangelischen Kirche in Deutschland 1945 die Hand ausgestreckt. Der Appell an die evangelischen Christen im Land der Täter:

Ihr könnt Position beziehen. Ihr könnt ein Bekenntnis über die eigene Schuld ablegen. Dann können wir euch auch wieder aufnehmen in den Schoß der Ökumene. So, wie eine Aufnahme der neugegründeten EKD in die Gemeinschaft der Ökumene nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs vom Bekennen ihres Versagens unter dem nationalsozialistischen Gewaltregime abhängig gemacht wurde (Stuttgarter Schuldbekenntnis), muss gleiches für eine beabsichtigte Aufnahme der NAK in die ACK gelten.

Gerade die enge Kollaboration der NAK mit Faschisten, mit deren Rassismus, Antisemitismus und Kriegshetze, die sich selbst die kircheneigene Publikation „Unsere Familie“ zu eigen machte, führte folgerichtig zu ihrem Verbot als „Nazi-Kirche“ im Saarland, das bis 1957 unter französischer Verwaltung stand.


Der Artikel „Neuapostolische Kirche und Judentum“ steht hier zum Download zur Verfügung:


Von links: Autor Olaf Wieland ( Hoffnungskirche Berlin – Pankow ) zusammen mit dem 1. Vorsitzenden des Vereins „Initiative 27. Januar e.V.“ ( https://initiative27januar.org/ ) Harald Eckert am 29.01.2019 in der Synagoge Oranienburger Straße in Berlin während der Gedenkveranstaltung anlässlich des Holocaust-Gedenktages“ (Foto: Gesprächskreis „Toleranz im Glauben“ Berlin/Hamburg)

Gedenkveranstaltung Holocaust-Gedenktag

Gedenkveranstaltung anlässlich des Holocaust-Gedenktages

Tief in die Seele Teil 2

Manche Diakone wollen auch schon mitmischen

Aufzeichnungen – Teil 2

Gedanken aus einer Vorsteherversammlung im August 1978

Hier folgt die zweite wortgetreue Abschrift originaler Aufzeichnungen. Sie fasst den Inhalt einer Vorsteherversammlung im August 1978 zusammen. Eventuelle Schreibfehler wurden nicht korrigiert. Orts-/ und personenbezogene Daten wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen ausge-lassen oder anonymisiert: (…)


Die Aufzeichnungen stehen hier zum Download zur Verfügung:

Tief in die Seele

Am Wochenende keinen Kurzurlaub durchführen

Aufzeichnungen

Gedanken aus einer Ämterversammlung im Jahr 1978

Wie wurden zwei, drei Generationen vor der heutigen Generation Amtsträger in der Neuapostolischen Kirche (NAK) gelehrt und „ausgerichtet“? Dazu hat man als einfaches Mitglied schon damals kaum oder gar nichts erfahren. Auch heute bleiben es „Geheimnisse der Vergangenheit“. Einen diesbezüglichen Einblick zu bekommen ist jedoch sehr hilfreich, möchte man halbwegs verstehen können, warum Menschen in der NAK so waren wie sie waren.. (…)


Die Aufzeichnungen stehen hier zum Download zur Verfügung:

NAK Amtsblatt 1939 Feind hört mit

Staatstragende Rolle der NAK im Nationalsozialismus

„Feind hört mit!“

Amtsblatt 1939: Mahnung zu Beginn des zweiten Weltkriegs, herausgegeben von Stammapostel J. G. Bischoff

Am 1. September 2019 waren es 80 Jahre als der zweite Weltkrieg begann. Bis heute hat die Neuapostolische Kirche ihre staatstragende Rolle im Nationalsozialismus nicht aufgearbeitet.

„Feind hört mit! – Schon oft habe ich diese Worte in großen Schlagzeilen gelesen und zwar auf Plakaten, die an amtlichen Stellen ausgehängt waren. Solche Stellen, die zur Sicherung von Volk und Staat eingesetzt sind, habe die erste und wichtigste Pflicht, über alles, was in ihrem Bereich vorgeht, größtes Stillschweigen zu beobachten [sic]. Es wird diese Mahnung erst recht verständlich, wenn man eine ungefähre Ahnung davon hat, wie raffiniert und wie außerordentlich geschickt getarnt der feindliche Spionagedienst arbeitet. (…)“


Die ganze Abschrift steht hier zum Download zur Verfügung:

Evangelist Werner Kuhlen gestorben

NAK nimmt keine Notiz

Einer der letzten Botschafts-Zeitzeugen

Evangelist i. R. Werner Kuhlen im Alter von 93 Jahren gestorben

Vor wenigen Tagen wurde auf der Website der Apostolischen Gemeinschaft bekanntgegeben:

Evangelist i.R. Werner Kuhlen verstorben – Am Mittwoch, dem 31. Juli 2019, ist Werner Kuhlen, der langjährige Gemeindeleiter der Gemeinde Düsseldorf-Mitte, im Alter von 93 Jahren entschlafen. Werner Kuhlen war der Sohn von Apostel Peter Kuhlen und leitete die Gemeinde als Evangelist von 1973 bis 1989. Nach dem Tod seiner Frau Gerda im Jahr 2017 verbrachte er die letzten Jahre in einem Altersheim. Von einer Bruchoperation erholte er sich nicht mehr.“

Dem Nachrichtenmagazin der Neuapostolischen Kirche International (NAKI) – »nac.today« – war dies jedoch keine Meldung wert. Dabei schreiben die nac.today-Redakteure über alle möglichen sowie auch belanglose Themen, wie zum Beispiel den „Welttag der Muttersprache“ oder über den „Welttag der Zeitschriften“. (…)


Der ganze Artikel steht hier zum Download zur Verfügung:

Stammapostel Richard Fehr 80. Geburtstag

Lichtgestalt mit langem Schatten

Von einem, der einzog, um Stammapostel zu sein

Wo Richard Fehr war, war auch Schatten. Ein Nachtrag.

Wenn die offiziellen Kirchenmedien über einen Stammapostel berichten, dann entsteht schnell ein extraterrestrischer Glorienschein. Wer schon einmal eine Stammapostel-Biografie vom »Verlag Friedrich Bischoff« gelesen hat, der fühlte und spürte sicher bald, das waren keine Menschen wie Du und ich, das waren göttliche Lichtgestalten. In dieser Art wurde auch am 15. Juli 2019 auf nac.today an den 80. Geburtstag von Stammapostel Richard Fehr erinnert. Dort heißt es, er war …


Der ganze Artikel steht hier zum Download zur Verfügung:

NAK und Auschwitz

NAK-Auftritt voll daneben

NAK mit NS-Vergangenheit möchte KZ-Opfern Heil vermitteln

Gottesdienst für Entschlafene in Polen: Besuch des KZ Auschwitz als „emotionaler Einstieg“

„Am vergangenen Sonntag, 7. Juli 2019, wurde der zweite Gottesdienst für Entschlafene 2019 gefeiert. Zu dem neuapostolischen Festtag war Bezirksapostel Rüdiger Krause in Begleitung von Apostel Helge Mutschler nach Polen gereist, um mit dem dortigen Bischof Waldemar Starosta und polnischen Glaubensgeschwistern das Wochenende gemeinsam zu verbringen. Zur Einstimmung auf den besonderen Gottesdienst am Sonntag, stand am Vortag der Besuch des Konzentrationslagers (KZ) Auschwitz (Oświęcim) auf dem Programm von Bezirksapostel Krause und seiner Begleitung.“

(…)


Der ganze Artikel steht hier zum Download zur Verfügung:

Weiterer Artikel zum Thema auf CANITIES-News:
Instinktlosigkeit oder Chuzpe?