Frauen in der NAK zwischen Amt und Auftrag

Frauen in der NAK – gut genug für zwischendrin

Gestern, am 8. März, war der Internationale Frauentag. Dieses gesellschafts-historische Datum schaffte es auch mit einem kleinen Beitrag im Online-Nachrichtenmagazin der Neuapostolischen Kirche «nac.today» erwähnt zu werden.

Gleich im ersten Satz wird darauf hingewiesen, dass dieser Frauentag im Kampf um Gleichberechtigung entstanden ist. Jedoch schon im zweiten Satz wird dieser Kampf für gescheitert erklärt: „Frauen können in der Neuapostolischen Kirche (NAK) keine Ämter ausüben …“.

Irgendwie scheint eine patriarchalisch-hierarchische Amtskirche mit dem Begriff Gleichberechtigung nichts anfangen zu können oder zu wollen.

Ja, wir brauchen sie schon, diese Frauen. Was wäre ein strammer Amtsträger ohne seine treue „Gehilfin“? Sicher würde er des öfteren mit einem ungebügelten Hemd und schlecht ernährt zum Familienbesuch aufbrechen. Abgesehen davon, dass die NAK ohne Frauen selbstverständlich in absehbarer Zeit aussterben würde. Bald wäre niemand mehr, der zum ersten und zweiten Näheverhältnis zu Gott an den Altar getragen werden könnte. …


Der ganze Kommentar steht hier zum Download bereit:

Kirche gibt Geld für Flüchtlinge

Kirche gibt Millionen für Flüchtlinge

Etliche Millionen Euro stellen die katholischen (Erz-)Bistümer in NRW für die Flüchtlingshilfe bereit. Fieberhaft werden Unterkünfte gesucht, kirchliche Liegenschaften auf ihre Eignung geprüft und leerstehende Wohnungen hergerichtet. Die Caritas weitet vor allem die humanitäre Hilfe und die psychosoziale Beratung und Betreuung der Flüchtlinge aus. Ziel ist es, eine Willkommenskultur für die Neuankömmlinge zu fördern.

Das Erzbistum Köln hat zur Stärkung der Flüchtlingshilfe die “Aktion Neue Nachbarn” ins Leben gerufen. Dazu gehört unter anderem eine Soforthilfe von zwei Millionen Euro, die an Initiativen in den Pfarrgemeinden unbürokratisch ausgezahlt wird. Gleichzeitig werden Ideen und Ansprechpartner für das Engagement vor Ort vermittelt. “Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Kirche vor Ort im Erzbistum Köln wirkungsvoll zu einer Willkommenskultur für Flüchtlinge als neue Nachbarn beitragen kann”, schrieb Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki in einem Brief an alle Mitarbeiter und Gremien in den Gemeinden. Er habe einige Initiativen für Flüchtlinge vor Ort kennengelernt und sei von deren Engagement so beeindruckt, dass er nun die “Aktion Neue Nachbarn” starte: “Wir folgen damit Papst Franziskus, der die Herausforderung von Flucht und Vertreibung als eine Anfrage besonders an uns Christen sieht”, so Woelki.

Insgesamt stellt das Erzbistum Köln bislang 12,5 Millionen Euro für Flüchtlinge und Menschen in besonderen Notlagen bereit. …

Den ganzen Artikel lesen unter www.rp-online.de

 

Mitarbeit bei Flüchtlingshilfen

NAK-Süd: Flüchtlingshilfe ja – Kapazität nein

Am kommenden Sonntag, den 8. März 2015 wird in allen Gemeinden der Gebietskirche Süddeutschland ein Rundschreiben von Bezirksapostel Michael Ehrich zum Thema «Mitwirken an Hilfsmaßnahmen für Flüchtlinge» vorgelesen. In diesem Schreiben heisst es beginnend, dass gemäß dem Glaubensverständnis soziales Engagement in Form von praktizierter Nächstenliebe, ein Auf-trag aus dem Evangelium ist. Er spricht die gesellschaftliche Herausforderung an, „sich zugunsten von Menschen einzubringen, die aus ihrer Heimat geflohen sind und nun als unsere ,Nächsten‘ Hilfe brauchen.“. Dabei stellt er gleich klar: „Für eigene Aktivitäten in diesem Bereich reicht  unsere Kapazität nicht aus“. Es wird empfohlen, „an kommunalen oder kirchlichen Hilfsmaßnahmen, z. B. von Caritas und Diakonie, mitzuwirken.“


Das Rundschreiben steht hier zum Download bereit:


Einige Gedanken zu diesem Rundschreiben stehen hier zum Download bereit:


Links zum Thema:

Die vergessene Kirche

Die vergessene Kirche

Das Gotteshaus der katholisch-apostolischen Gemeinde am Alten Friedhof gehört zu den unbekanntesten Denkmälern Ulms. Dabei hätte der Bau höchste Beachtung verdient.

Katholisch-apostolische Gemeinde in Ulm

(Artikelquelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Die-vergessene-Kirche-id33018307.html  |  Bildquelle: Dagmar Hub)

Zwei große Kirchen begrenzen den alten Ulmer Friedhof: im Süden die Georgskirche, 1902 bis 1904 im neugotischen Stil erbaut, im Norden die Pauluskirche, wenige Jahre später als eine der ersten Betonkirchen überhaupt von Theodor Fischer im Jugendstil errichtet. Der aufmerksame Spaziergänger aber bemerkt – außer der im 19. Jahrhundert erbauten kleinen Friedhofskapelle – noch einen dritten markanten Sakralbau am Rand des Friedhofs, der praktisch immer verschlossen ist und äußerlich völlig unscheinbar wirkt: Dieses Gotteshaus der katholisch-apostolischen Gemeinde, das im Südosten an den Gottesacker angrenzt, ist jedoch ein Meilenstein der Architekturgeschichte, geschaffen von Theodor Veil, dem Büroleiter des bedeutenden Düsseldorfer Architekten Peter Behrens….

Die vergessene Kirche – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine

NAK Gottesdienst für Entschlafene

Gottesdienst für Entschlafene

„Die Erlösten warten unser in der Ewigkeit, sieh´, sie kommen uns entgegen in dem lichten Kleid. Horch sie rufen uns herüber von den sel´gen Höhn, wo auch wir verklärt einst sollen alle wiedersehn! Die Erlösten warten, winken, … jauchzen uns auch selig zu … “

Drei der besonderen Ereignisse im neuapostolischen Kirchenjahr sind die «Gottesdienste für Entschlafene». Sie finden Anfang März, Juli und November statt.

Die idealisierte Vorstellung neuapostolischer Glaubenslehre ist, man könne mit herzlichen und innigen Gebeten unerlöste Seelen in der Ewigkeit aus ihren dunklen Bereichen „herausbeten“. Jene wüssten oft nichts von der frohen Botschaft der Liebe Gottes zu allen Menschen, deshalb müssten sie von den Lebenden eingeladen werden, zum Gnadenaltar auf Erden zu kommen. Dort könnten sie durch die Empfangnahme der drei Sakramente, Wassertaufe, Geistestaufe und Sündenvergebung frei und erlöst werden. Sie müssten dann nicht mehr in ihre alten Bereiche zurückkehren.

Kernpunkte bei diesem Glauben sind die Begriffe «Heilswille», «Erlösung» und «Heilsvermittlung». Der «Heilswille» geht von Gott aus, die «Erlösung» geschieht einzig durch Jesus, die «Heilsvermittlung» erfolgt durch das Apostelamt, „… durch die Predigt, die Vergebung der Sünden und die Sakramente. Demnach bewirkt allein Jesus die Erlösung, jedoch nicht die Vermittlung von Heil. Kann es ein, dass sich hier die Katze in den Schwanz beisst?  Nach neuapostolischem Verständnis haben die Apostel von Jesus den Auftrag bekommen das Heil in Christo, auch Verstorbenen, zu „vermitteln“. Im Katechismus wird bezeugt: „Wie Jesus Christus sein Opfer auf Erden brachte, so geschieht auch Heilsvermittlung durch die Apostel auf Erden. Dazu müssen die drei Sakramente auf Erden empfangen werden, denn „da Sakramente stets eine sichtbare Seite haben, können sie auch nur im Bereich des Sichtbaren vollzogen werden.“ Und dies können nur die Apostel durchführen. Also einerseits geschieht Erlösung einzig durch Jesus Christus und dies unsichtbar. Andererseits muss das Heil in sichtbarer Weise auf Erden durch die Apostel „vermittelt“ werden. Dieser Widerspruch wird durch folgende Lehraussage scheinbar aufgelöst: „Dieser Zustand (Anm.: der Gottferne) kann nur durch den Glauben an Jesus Christus und sein Opfer sowie durch den Empfang der Sakramente überwunden werden.  Dadurch wird der unsichtbare Teil mit dem lehrmäßigen sichtbaren Teil geschickt verknüpft und so soll es für den Gläubigen nachvollziehbar sein. Die Aussage „Erlösung allein durch Jesus Christus“ fehlt in dieser Passage. Darauf wird getrennt in Frage 546 hingewiesen. …

Der ganze Beitrag steht hier zum Download bereit:


Noch ein Tipp:
Im Gottesdienst für Entschlafene einmal darauf achten zu wem gesprochen wird. Zu den Entschlafenen oder zu den Lebenden? Wird vielleicht nur über die Entschlafenen oder von den Entschlafenen gesprochen? Wenn ja, wie wäre das, wenn in einem Gottesdienst für Gäste nicht zu den Gästen gesprochen würde, sondern nur über die Gäste?

ACK-Gastmitglied-NAK-Stade

Neuapostolische Kirche Stade ist ACK-Gastmitglied

(25.02.2015) Stade. Die ökumenische Zusammengehörigkeit zwischen der neuapostolischen Gemeinde Stade und der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Stade konnte im Rahmen der ACK-Deligiertenversammlung am Donnerstag, 19. Februar 2015 offiziell besiegelt werden. Der nächste gemeinsame Termin: Ein neuapostolischer Gottesdienst am Mittwoch, 11. März 2015, zu dem Jochen Niepel, Bezirksevangelist und Vorsteher der Gemeinde Stade, alle Pastoren, Pfarrer und Deligierten der ACK Stade eingeladen hat.

Neben den Evangelisch-lutherischen Gemeinden im Stader Stadtgebiet zählen fünf weitere Gemeinden zu den Vollmitgliedern der ACK Stade: die Evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten), der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis, die Freie Christengemeinde Oldendorf, die Matthäusgemeinde sowie die Römisch-katholische Heilig-Geist-Gemeinde.

Mehr Informationen unter nak-norddeutschland.de

Die Botschaft versus Sendungsauftrag

Die Botschaft von J. G. Bischoff -
 Missachtung des Auftrages Jesu

Seit Anfang der 1950er Jahre die Botschaft von J. G. Bischoff verkündet und gelehrt wurde, sind seitens der neuapostolischen Kirchenführung über die Jahre manche Argumente vorgebracht worden, welche diese Botschaft als von Gott und Jesus kommend autorisieren sollten. Der offizielle Glaube an die Göttlichkeit der Botschaft reichte bis in das Jahr 2013!

Eine zentrale und immens wichtige Frage ist auch heute noch:

Gab es für J. G. Bischoff und die damaligen Apostel eine Möglichkeit herauszufinden ob diese Offenbarung von Gott kam oder nicht?

Diese Frage ist eindeutig und klar mit einem JA zu beantworten.

Sie hätten, auch aus der damaligen Perspektive, wissen müssen, dass sie nicht von Gott und Jesus kommen konnte.

Die Verkündigung der Botschaft von J. G. Bischoff war wissentliche Missachtung des Sendungsauftrages Jesu an seine Apostel.

Vor Beginn der Verkündigung seiner Botschaft — Jesus kommt noch zu seiner Lebenszeit — stand der achtzigjährige J. G. Bischoff in der besonderen Verantwortung festzustellen, ob eine solche Lehre von Gott kommt oder nicht. Es ging um nichts weniger als die Tatsache, ob mit dieser Botschaft zukünftig eine falsche Lehre verkündet und in die Irre geführt wird oder nicht. Die Apostel und anderen Amtsträger standen in der gleichen Verantwortung, auch wenn ihnen eingeredet wurde, sie müssten nur dem Stammapostel glauben, wie es im Amtsblatt von 1954 auf Seite 121 steht:

“Die treuen Knechte und die klugen Jungfrauen haben keine eigene Meinung, sondern sie glauben wie der Stammapostel und handeln auch nach seinem Wort.”

Keiner aus dem Apostelkollegium konnte sich aus dieser Verantwortung stehlen. Jesus sagte eindeutig: So wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Er ist der Sender eines jeden einzelnen Gesandten. Somit wurde schon hier vorsätzlich gegen das Wort Jesu gehandelt, wenn in erster Linie der Glaube an den Stammapostel und sein Wort eingefordert wurde. Jesus war und ist der Sender und er war und ist der Auftraggeber. Jeder Apostel war in erster Linie seinem originären Sender gegenüber verantwortlich. Daran muss und musste sich alles orientieren, auch damals.

Zurück zur alles entscheidenden Frage: Konnte Stammapostel Bischoff und die Apostel aus damaliger Sicht und Erkenntnis feststellen, ob es sich bei der Botschaft um eine göttliche Offenbarung gehandelt hat oder nicht? Kam sie vielleicht sogar von einer Gott feindlichen Macht? …

Der ganze Artikel steht hier zum Download bereit: (aktualisiert: 07.02.15, 23.16 Uhr)