Buch - Bist du apostolisch? Tobias Mai

Bist du apostolisch?

Bist du apostolisch? Tobias MaiVielen Apostolischen und Neuapostolischen wurde sicher schon einmal die Frage gestellt: Zu welcher Kirche gehörst Du – bekennst Du Dich? Die nächste Frage könnte sein: Bist Du wirklich das was Du von Dir sagst oder meinst  – apostolisch? Was ist apostolisch überhaupt bei näherer Betrachtung?

Wer sich bisher noch keine eingehenderen Gedanken darüber gemacht hat, der findet in diesem Buch von Tobias Mai interessante Anhaltspunkte für eine mögliche Antwort. Und das ebenso im Kontext zur Lehre der Neuapostolischen Kirche. Auch hier gilt das alte Wort: Prüfet aber alles, und das Gute behaltet!

Beschreibung des Verlags:

Im Jahr 2012 erschien erstmalig das umfassende Lehrwerk der NAK mit dem Titel “Katechismus der Neuapostolischen Kirche”. Im Buch von Tobias Mai werden die wesentlichen Inhalte der NAK-Lehre daraufhin geprüft, ob sie mit der Lehre der Apostel, wie sie uns in der Heiligen Schrift überliefert ist, übereinstimmen. Auch der biblische Heilsweg wird auf verständliche Weise erklärt.

Bestellmöglichkeit als E-Book bei Christlicher Mediendienst Hünfeld GmbH – Bist du apostolisch? Tobias Mai

Erinnerungen an NAK-Kindheit

Forschungsbericht “light” – Erinnerungen an NAK-Kindheit

Während sich immer noch viele fragen, was sich in der Neuapostolische Kirche (NAK) denn so schlimmes zugetragen hat, dass sie es verheimlicht indem sie den Zeitzeugen-Forschungsbericht weder den interviewten Zeitzeugen, den eigenen Kirchenmitgliedern noch der Öffentlichkeit zugänglich macht, erinnert sich ein anderer Zeitzeuge der 1950er und 1960er Jahre gut an die damaligen Gesetzmäßigkeiten innerhalb der Neuapostolischen Kirche.

Diese Erinnerungen sind zwar nicht wissenschaftlich untersucht und aufbereitet worden, dafür hier und für alle Interessierte öffentlich einsehbar! Ob sich das eine oder andere auch im “Geheim-Forschungsbericht” der NAK wiederfindet?


Die »Erinnerungen eines Zeitzeugen« stehen hier zum Download zur Verfügung:

Siebenten-Tags-Adventisten im Nationalsozialismus - Forschungsbericht

Forschungsbericht Siebenten-Tags-Adventisten

Am 24.05.15 veröffentlichte die Liebenzeller Mission einen von ihr in Auftrag gegebenen Forschungsbericht, der ihr Verhalten in der Zeit des Nationalsozialismus beleuchtet. Naktalk berichtete hier darüber.

Schon im Jahre 2008 wurde eine wissenschaftliche Forschungsarbeit über die Siebenten-Tags-Adventisten im Nationalsozialismus veröffentlicht. Das diesbezügliche Werk wurde herausgegeben vom Konfessionskundlichen Institut des Evangelischen Bundes unter dem Titel:

“Siebenten-Tags-Adventisten im Nationalsozialismus. Unter Berücksichtigung der geschichtlichen und theologischen Entwicklung in Deutschland von 1875 bis 1950″.

Der Autor, Johannes Hartlapp, Dr. theol., geb. 1957, Theologiestudium in Friedensau, Leipzig, Bracknell (England) und Halle/Saale, ist seit 1995 Dozent für Kirchengeschichte und Ökumenik an der Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg.
Verlag: V & R unipress Göttingen, 2008, gebunden, 684 Seiten, ISBN 978- 3-89971-504-0.

Das Inhaltsverzeichnis steht hier zum Download zur Verfügung:


Drei Jahre zuvor gab es eine öffentliche Erklärung der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland und Österreich zum 60. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945. Darin legen sie auch ein Schuldbekenntnis ab und bitten um Vergebung. Diese steht hier zum Download zur Verfügung:


Weiterführende Links:

 

Liebenzeller Mission Vorbild für Neuapostolische Kirche

Liebenzeller Mission – Vorbild für die NAKI

 

Ein aussergewöhnliches Ereignis am Pfingstsonntag den 24. Mai 2015, offenbarte in besonderer Weise den Geist der Wahrheit. An diesem Tag fand das Pfingstmissionsfest der Liebenzeller Mission in Bad Liebenzell (Schwarzwald) statt. Auch dort wurde sicher vom heiligen Geist gesprochen, jedoch zeigte sein Wesen ausdrucksvoll Gestalt.

Die Liebenzeller Mission hat ihr Geschichte zur Zeit
 des Nationalsozialismus aufgearbeitet

Zu diesem Anlass präsentierte die Missionsleitung den mehr als 4.100 Besuchern Forschungsergebnisse über die Jahre 1933 bis 1945. Sie zeigen den Einfluss der NS-Ideologie auf das Missionswerk.

Auch in dieser christlichen Gemeinschaft kamen immer wieder Fragen auf, wie sie sich denn in der Zeit des Nationalsozialismus verhalten hat. Der Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Detlef Krause, sagte in einem Geleitwort auf der Website der Liebenzeller Mission:

„Worüber man aber nur sehr wenig hörte, waren die Jahre zwischen 1933 und 1945. Das waren furchtbare und von schwerer Schuld gezeichnete Jahre der deutschen Geschichte. Ein ganzes Volk wurde irregeführt durch den Glanz und die Gewalt des NS-Regimes. Wie sind Heinrich Coerper, sein Nachfolger Ernst Buddeberg und die Liebenzeller Mission als Ganzes damit umgegangen? Wie standen sie zum Nationalsozialismus? Darüber wurde in den zurückliegenden 70 Jahren kaum gesprochen. Warum nicht?

Warum es jene, die in dieser Zeit lebten, und auch jene, die nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches in der Verantwortung für das Werk standen, nicht taten, wissen wir nicht. Aber in der Leitung der Liebenzeller Mission ließ uns diese Frage nicht in Ruhe. Wir sahen es als unsere Aufgabe, Licht in diesen Teil unserer Werksgeschichte zu bringen und uns der Wirklichkeit zu stellen.

Deshalb beauftragte das Komitee der Liebenzeller Mission im Februar 2012 Dr. Helmuth Egelkraut damit, diesen Teil der Geschichte der Mission zu recherchieren. Unter dem gestellten Thema und Arbeitsauftrag „Die Geschichte der Liebenzeller Mission im Dritten Reich” durchforstete Dr. Egelkraut verschiedene Archive und präsentierte nach mehr als zwei Jahren ein Buch, das die Ergebnisse aufführt.“

Offener Umgang mit der Vergangenheit

Auch wenn es die Vorgänger anders sahen, der amtierende Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Detlef Krause, sagte für das Komitee:

“Wir sind uns aber über verschiedene Dinge einig gewesen in der Leitung der Mission. Einmal, wir haben gesagt, wir wollen der Wahrheit unserer Vergangenheit in die Augen sehen. Unsere Geschichte soll transparent aufgearbeitet werden. Wir waren uns darin einig, dass wir in diesem Pro-zess nichts vertuschen, bagatellisieren oder schönreden wollen. Und, dass wir sie nicht für uns behalten wollten, sondern an die Öffentlichkeit gehen. Denn was geschehen ist war öffentlich und sollte deshalb auch öffentlich aufgearbeitet werden.”

Wegweisendes Handeln ein Vorbild für die Neuapostolische Kirche

Die auffallenden Parallelen zur aktuellen Situation der Neuapostolischen Kirche machen eines sehr deutlich: Es geht! Vielleicht ist gerade das vorbildliche und wegweisende Verhalten dieses Teils der Kirche Christi, der Liebenzeller Mission, ein ganz besonderer Hinweis des heiligen Geistes an die neuapostolische Kirchenleitung. Bei der Liebenzeller Mission hat es ein Wissenschaftler in rund zweieinhalb Jahren geschafft, die Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus aufzuarbeiten. In der Neuapostolischen Kirche ist dies einer ganzen Arbeitsgruppe “Geschichte der Neuapostolischen Kirche” in 15 Jahren ihres Bestehens noch nicht gelungen. Die Liebenzeller Mission beweist – es geht sehr gut– wenn der aufrichtige Wille dazu vorhanden ist.


Ein Vorwort von Missionsdirektor Martin Auch und die Stellungnahme des Komitees der Liebenzeller Mission, steht hier zum Download zur Verfügung:


Artikel vom 27.05.15 – Schwarzwälder Bote – »Liebenzeller Missionsgründer vom braunen Zeitgeist erfasst«


Weiterführende Links:

Frauen in der NAK zwischen Amt und Auftrag

Frauen in der NAK – gut genug für zwischendrin

Gestern, am 8. März, war der Internationale Frauentag. Dieses gesellschafts-historische Datum schaffte es auch mit einem kleinen Beitrag im Online-Nachrichtenmagazin der Neuapostolischen Kirche «nac.today» erwähnt zu werden.

Gleich im ersten Satz wird darauf hingewiesen, dass dieser Frauentag im Kampf um Gleichberechtigung entstanden ist. Jedoch schon im zweiten Satz wird dieser Kampf für gescheitert erklärt: „Frauen können in der Neuapostolischen Kirche (NAK) keine Ämter ausüben …“.

Irgendwie scheint eine patriarchalisch-hierarchische Amtskirche mit dem Begriff Gleichberechtigung nichts anfangen zu können oder zu wollen.

Ja, wir brauchen sie schon, diese Frauen. Was wäre ein strammer Amtsträger ohne seine treue „Gehilfin“? Sicher würde er des öfteren mit einem ungebügelten Hemd und schlecht ernährt zum Familienbesuch aufbrechen. Abgesehen davon, dass die NAK ohne Frauen selbstverständlich in absehbarer Zeit aussterben würde. Bald wäre niemand mehr, der zum ersten und zweiten Näheverhältnis zu Gott an den Altar getragen werden könnte. …


Der ganze Kommentar steht hier zum Download bereit:

Was wir als Christen von Anderen lernen können

Was wir als Christen von Anderen lernen können

Was wir Christen von Anderen lernen könnenHier geht es konkret um die Frage, die wohl eine zeitlose Aktualität hat: ob nicht die Kirche und wir Christen noch mehr und intensiver selbst Lernende sein müssten. Hübner greift damit die Intention von Papst Johannes XXIII. auf, die ihn bewog, das 2. Vatikanische Konzil einzuberufen. Der Papst war davon überzeugt, dass die Kirche nicht nur Lehrerin der Völker ist, sondern dass sie selbst auch lernende Kirche sein muss.
Sie muss sich „verheutigen“, um besser von dem reden zu können, was die Mitte ihres Auftrag ist: das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus aller Welt und jeder Generation neu anzubieten. Dazu bedarf es zum einen eines gehorsamen Hinhörens auf den Geist Gottes, der die Kirche durch allen Wandel der Zeiten geleitet und im Glauben bewahrt.
Aber es bedarf zum anderen eines ebenso intensiven Hinhörens auf die jeweilige Gegenwart, in der die Kirche ihren Auftrag zu erfüllen hat.

Dieses Buch ist erschienen im Adlerstein-Verlag. Dort kann es auch bezogen werden.

NAK Ehrenamt Amtsträger

Ehrenamt «Amtsträger» in der NAK und 25 Dienstjahre

Das Wirken der Neuapostolischen Kirche International (NAKI) steht und fällt mit den ehrenamtlichen Amtsträgern. Allein in den deutschen NAK-Gebietskirchen sind 18.159 Amtsträger tätig für 347.754 Mitglieder.

Somit kommt durchschnittlich ein Amtsträger auf 19 Mitglieder. Eine sehr komfortable Situation, vergleicht man die Zahlen mit denen der Evangelischen Kirche in Deutschland. Dort kommen auf einen Theologen/Theologin durchschnittlich 1.723 Mitglieder.

Zu berücksichtigen ist zwar noch, dass die ehrenamtlichen neuapostolischen Amtsträger ihre Tätigkeit in der Regel nach Feierabend ausüben, jedoch steht den evangelischen Theologen/Theolo-ginnen auch nicht der ganze Arbeitstag für Seelsorge zur Verfügung, da sie sich zusätzlich mit um-fangreichen Organisations- und Verwaltungsaufgaben befassen müssen. Für die reine Seelsorge inklusive Gottesdienste bleiben, je nach Pfarrstelle, rund 50 bis 60 % der Arbeitszeit. So gesehen, sind die evangelischen Theologen/Theologinnen seelsorgerisch auch nur Halbtagskräfte.

Von diesen 18.159 neuapostolischen Amtsträgern in Deutschland stehen nur etwa 72 Amts-träger (rund 32 Apostel und ca. 40 Bischöfe) im bezahlten Kirchendienst. Man stelle sich vor, diese etwa 72 bezahlten Apostel und Bischöfe müssten alleine für die Seelsorge aufkommen. Da kämen plötzlich rund 4.800 Mitglieder auf einen Amtsträger. Schnell würde sich ein ganz anderes Bild darstellen. Nicht mitgerechnet wären die unzähligen organisatorischen und verwaltungstechnischen Aufgaben, welche sie zusätzlich bewältigen müssten. Eine unmögliche Aufgabe. …

Der ganze Artikel steht hier zum Download bereit:

IKT 2014 Partnerschirm

Mein Haus ist ein Bethaus

In den Gemeinden der NAK-Süddeutschland liegen aktuell nicht nur die »Familien«, »SÜDINFOS« und »Wir Kinder« aus, sondern auch ein richtig schön oranger Werbeflyer »IKT 2014 Partnerschirm«. Das großartige Ereignis des Jahres 2014 noch einmal zum Greifen nahe! So verspricht es der Werbetext. Und das zum Schnäppchenpreis von 24,90 Euro zuzüglich Versandkosten. Warum er Partnerschirm heisst ist allerdings nicht ersichtlich. Soll auf die Geschäftspartnerschaft der NAK Süddeutschland mit der Firma Sport Promotion Service angespielt werden, oder zielt diese Bezeichnung darauf ab, dass er für Singles nicht geeignet ist?

Nun ist “Merchandising” (englisch für „Vermarktung“, von lateinisch mercari „Handel treiben“) auch im Hause Gottes angekommen. Schon auf dem Internationalen Kirchentag 2014 in München wurden die gläubigen Besucher mit “Merchandising-Artikel”, wie Fussbälle, Quitscheenten, Pustefix und vielem mehr, alles mit offiziellem Emblem, gesegnet. Es wurde auch ein eigener IKT-Shop im Internet eingerichtet. Geschäftspartner war hier die Werbemittelagentur Wagemann GmbH aus Eichenau bei München.

Es ist noch gar nicht so lange her, da wäre dies alles “die arme Welt mit ihrem Tand” gewesen …

Flyer IKT 2014 Partnerschirm

“Und er ging in den Tempel und fing an auszutreiben, die darin verkauften und kauften, und er sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: “Mein Haus ist ein Bethaus”; ihr aber habt’s gemacht zur Mördergrube.” (Lukas 19, 45-46)

“Und er fand im Tempel sitzen, die da Ochsen, Schafe und Tauben feil hatten, und die Wechsler. Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus samt den Schafen und Ochsen und verschüttete den Wechslern das Geld und stieß die Tische um und sprach zu denen, die die Tauben feil hatten: tragt das von dannen und macht nicht meines Vaters Haus zum Kaufhause!” (Johannes 2, 14-16)

“Und Jesus ging zum Tempel Gottes hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß um der Wechsler Tische und die Stühle der Taubenkrämer und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: ‘Mein Haus soll ein Bethaus heißen’; ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht.” (Matthäus 21, 12-13)

IKT 2014 Merchandising
IKT 2014 Merchandising

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