Gedanken zu den Leitgedanken

Palmsonntag

Palmsonntag, 20.3.2016

Textwort:
Jesus aber fand einen jungen Esel und ritt darauf, wie geschrieben steht: Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen. Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, da dachten sie daran, dass dies von ihm geschrieben stand und man so mit ihm getan hatte. (Johannes 12,14–16)

Der Artikel steht unter Leitgedanken zum Download zur Verfügung.

Der Kampf der Gotteskinder

Der Kampf der Gotteskinder

Als Anfang dieses Jahres von Stammapostel Schneider das neue Motto „Siegen mit Christus“ ausgegeben wurde, beschlich vielleicht so manchen ein ungutes Gefühl. Es dauerte nicht lange, da wurde auch schon das erste „Spotlight“ zum Jahresmotto – am 25. Januar 2016 – auf nac.today veröffentlicht. In großen Lettern war zu lesen:

„Den Kampf ums ewige Leben gewinnen“

Damit war klar, die kampffreie Feststellung Jesu

„Denn meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie; und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben; und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen.“

passt nicht in das Konzept des Jahresmottos 2016. Und der erste Satz des Artikels macht aus dieser Annahme auch kein Geheimnis:

„Siegen mit Christus!‘ Das klingt wie ein Schlachtruf,
das klingt nach Kampf oder Wettstreit.“

(…)


Der ganze Artikel steht hier zum Download zur Verfügung:


 

Link zum nac.today-Artikel: Spotlight 01/2016: Den Kampf ums ewige Leben gewinnen

Soziale Medien und NAK-Fans

Offener Brief an Stammapostel Schneider

(An Stammapostel Schneider per E-Mail gesendet am 04.03.2016)

Gehet hin in alle „Soziale Medien“ und machet sie zu Fans

Lieber Bruder und Stammapostel Schneider,
am 1. März 2016 habe ich auf http://nac.today gelesen:

„Die Neuapostolische Kirche startet ein neues Projekt: Über die Sozialen Medien teilt sie ab dem 1. März 2016 täglich markante Sätze aus Predigten. (…)“

Dadurch möchte die NAK im Internet „Lust auf die Neuapostolische Kirche machen, Neugierde auf die Gottesdienste und Predigten wecken und dabei vor allem: einen Teil der Mission unserer Kirche erfüllen!“

Soziale Medien und NAK-Fans

Neugierde auf die Gottesdienste und Predigten soll erzeugt werden, sowie Lust auf die Neuapostolische Kirche (NAK). Was der Entwickler dieser Kampagne – Björn Renz, ein ehemaliger Creative Director einer internationalen Kommunikations- und Werbeagentur – wohl nicht bedacht hat: Was ist, wenn tatsächlich Menschen dadurch nicht nur Interesse an Gottesdiensten bekommen, sondern auch gleich noch Interesse an der Geschichte der Neuapostolischen Kirche? Gerade in diesen schönen „Sozialen Medien“ kann man seine Erfahrungen, Gedanken und Meinungen offen und schnell mit anderen austauschen. Was ist wenn auch öffentliches Interesse am Inhalt des verheimlichten Forschungsberichts entsteht? Gibt es da von Seiten der Neuapostolischen Kirche einen Notfallplan? Wie möchte man solchen Interessierten begegnen? Du darfst gerne unsere Gottesdienste besuchen, aber die dunklen Seiten unserer Kirchengeschichte gehen dich nichts an? Für wie unmündig werden Menschen, welche über „Soziale Medien“ kommunizieren eventuell gehalten? (…)


Der ganze offene Brief steht hier zum Download zur Verfügung:


Zum betreffenden Artikel auf nac.today

Neuer Webauftritt: www.neuapostolisch.de

Stammapostel Schneider in Berlin-Lichtenberg

Stammapostel Schneider in Berlin-Lichtenberg

… und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?

Maurer ist ein ehrenwerter Beruf. Vor allem wenn durch ihn Mauern errichtet werden, welche als Bestandteil eines Hauses Schutz und Sicherheit bieten. In Berlin, der Bundeshauptstadt, wurde 1961 eine Mauer errichtet, welche auch Schutz und Sicherheit bieten sollte, und zwar vor den Nachbarn aus dem Westen. Zu diesem ehemaligen und unmenschlichen Bauwerk braucht es nicht viel Worte.

Stammapostel Schneider in Berlin-Lichtenberg

Nun hält Morgen, Sonntag den 14. Februar 2016, Stammapostel Jean-Luc Schneider in Berlin einen Gottesdienst und im Online-Magazin nac.today wird im Artikel: „Mauern, Gräben, Brücken – was die geteilte Stadt uns lehrt“ darauf eingestimmt.

„Mauern, Gräben, Brücken – was die geteilte Stadt uns lehrt“

Im nac.today-Artikel wird schon im Titel eine Nebelkerze gezündet. Wörtlich heißt es da:

„(…) was die geteilte Stadt uns lehrt“. Damit ist auch die Kirchenleitung eingeschlossen. Hoffnung keimt auf. Auch das Apostolat hat sich hier scheinbar demütig und selbstkritisch mit einbezogen. Auch die neuapostolischen Apostel wollen in der ehemals geteilten Stadt in die Lehre gehen? Sind baldige Veränderungen zum Guten in Sicht? Sollte das schier Unmögliche doch noch möglich werden?

Welcher informierte Leser denkt da nicht unweigerlich an den verheimlichten Forschungsbericht? Welche Lehre zieht wohl „das Amt der Versöhnung“ aus der historischen Entwicklung Berlins? Leider leider ist der aufblinkende Hoffnungsschimmer nur ein kurzer Trugschluss. Denn was eben noch möglich erschien – nämlich das auch die Apostel aus dem Mauerfall lernen wollen – löst sich nur wenige Worte später in Luft und Wohlgefallen auf. Aber hätte es denn überhaupt anders kommen können? Sind die Apostel überhaupt noch in der Lage biblische Weisheiten auf sich selbst zu beziehen? Das neuapostolische Apostolat scheint sich auch hier treu zu bleiben und lieber die Splitter wo anders zu entdecken. (…)


Der ganze Kommentar steht hier zum Download zur Verfügung:


Zum Artikel auf nac.today

Stammapostel Schneider: Angst vor dem Amt besiegen

Einspruch, Euer Ehren!

Mit Christus die Angst vor dem Amt besiegen?

Am 3. Januar 2016 hat Stammapostel Schneider gepredigt:

„Ich stelle fest, so allgemein, dass in unserer Gesellschaft auch mehr und mehr, auch in unserem Kreis, die Menschen Angst haben sich irgendwo einzugeben, einzulassen, Angst haben eine Verantwortung zu übernehmen. (…) Man hat Angst ein Amt anzunehmen.“

Stammapostel Schneider: Angst vor dem Amt besiegen

Auch wenn Stammapostel Schneider hier in erster Linie auf ein geistliches Amt in der Neuapostolischen Kirche anspielt, so sagt er doch am Beginn, „in unserer Gesellschaft“. Und da bedeutet Amt nicht nur – meist unentgeltlich – einer Kirche zu dienen, sondern Dienste innerhalb der Gesellschaft – in vielfacher Art – zu übernehmen. Was sagen offizielle Statistiken zu der Feststellung, dass Menschen mehr und mehr Angst haben Verantwortung zu übernehmen? Dazu eine aktuelle Grafik von Statist zum Thema Ehrenamt: (…)


Der ganze Artikel steht hier zum Download zur Verfügung:

NAK Wandkalender 2016 - Bezirksapostel Superstar

Bezirksapostel Superstar!

Pünktlich zur Weihnachtsfeier in den Gemeinden der Gebietskirche Süddeutschland war er verfügbar: Der Wandkalender 2016. Wenn er vor einigen Jahren noch im eher unauffälligen DIN A4-Format gedruckt wurde, so bekamen schon die äußeren Maße in der Zwischenzeit einen Zuwachs von 100 Prozent, so dass sein aktuelles DIN A3-Format unweigerlich die – zumindest kurzfristige – Aufmerksamkeit auf sich zieht. Wenn der Wandkalender früher extra bei den dazu Beauftragten bestellt und bezahlt werden musste, so liegt er dieses Jahr zur kostenlosen Mitnahme aus, wie die Broschüre „SÜDINFO“ und andere Flyer. In manchen Gemeinden gibt es auch Ende Januar einen Stapel davon, welcher noch keine Abnehmer gefunden hat.

NAK Wandkalender 2016 - Bezirksapostel Superstar

Nun stellt sich die Frage, ob mit dem größeren Format auch die inhaltliche Qualität der Bilder gesteigert wurde. Schließlich erzeugen professionell ausgewählte Bilder entsprechende Gefühle und Emotionen, im besten Fall positive. Wer nun den Wandkalender 2016 schon einmal ganz durchgeblättert hat, dem ist sicherlich etwas aufgefallen. Die wichtigste Bildaussage scheint zu sein: Wir haben einen Bezirksapostel! Und der ist überall. Und bei so hoher Bild-Wiederholrate zu einer bestimmten Person kommt die Neugierde ins Spiel. Wie oft ist sie wohl abgebildet? Die 14 Blätter – aus denen der Wandkalender besteht – sind zügig begutachtet und bringen folgendes Ergebnis: 33 x Bezirksapostel! Das ist „Guinness-Buch der Rekorde“ verdächtig. Jedoch Demut und Bescheidenheit sehen anders aus. (…)


Der ganze Kommentar steht hier zum Download zur Verfügung:

Offener Brief - Was ist Toleranz

Die Intoleranz macht uns zu schaffen

(An Stammapostel Schneider per E-Mail gesendet am 23.01.2016)

Lieber Bruder und Stammapostel Schneider,

mit großem Interesse habe ich die bisherigen Videoausschnitte des Gottesdienstes, welchen Sie am 3. Januar 2016 in Siegen durchgeführt haben, gesehen und gehört. Im ersten Videoteil vom 9. Januar 2016 sprachen Sie davon, dass uns unter anderem die in der Gesellschaft vorhandene Intoleranz zu schaffen macht.

Zitat:

„Wir merken auch, dass die Intoleranz immer wieder anwesend ist und sich bemerkbar macht. Wir spüren und merken auch, dass die Ichbezogenheit fast grenzlos geworden ist. Und das macht uns zu schaffen, weil all dieses, der Umgang mit der Wahrheit, mit der Ehrlichkeit, die Intoleranz, die Lieblosigkeit, die Ichbezogenheit, das sind alles so Mächte die uns von Gott trennen.“

Ja, und welcher Christ möchte schon von Gott getrennt sein? Also heißt es auch Toleranz üben!

Aber was ist Toleranz? Eine Definition ist:

„Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten.“

Beim Forschungsbericht, welcher von Ihnen seit Juni 2014 unter strengsten Verschluss gehalten wird, handelt es sich um Erinnerungen und Erfahrungen von Menschen, welche die Zeit der Botschaft hautnah miterlebt haben. Das mögen für die Kirchenleitung fremde Überzeugungen sein, welche nicht in das vorgegebene historische Bild der Neuapostolischen Kirche passen. Ich denke da an jenes, welches zum Beispiel während des Jubiläumsjahres 2013 „150 Jahre Neuapostolische Kirche“ in die Öffentlichkeit getragen wurde. Die Entstehung, planmäßige Entwicklung und gezielte Vergöttlichung der Botschaft von Stammapostel J. G. Bischoff wurde dabei großzügig außer Acht gelassen. Ebenso die erschütternden Folgen für alle damals direkt und indirekt betroffenen Menschen. Ganz abgehen von den unsäglichen Gotteslästerungen, von denen die damaligen Agitatoren nicht zurückschreckten, indem sie Gott alles mögliche andichteten und unterstellten. (…)


Der ganze offene Brief steht hier zum Download bereit:

Gebetsaufruf Papst Franziskus Januar 2016

Wegweisender Aufruf von Papst Fanziskus

Gebetsaufruf Papst Franziskus Januar 2016

Im Internet ist auf dem Youtube-Kanal “The Vatican – Deutsch” am 6. Januar 2016 ein wegweisender Gebetsaufruf von Papst Franziskus veröffentlicht worden. Er ist nur 1 Minute 32 Sekunden lang, hat es aber in sich. Darin heißt es unter anderem:

“Viele denken anders, fühlen anders, sie suchen und finden Gott auf unterschiedliche Weise.
In dieser Vielfalt, in dieser Auffächerung der Religionen, gibt es eine einzige Gewissheit, an der wir für alle festhalten: Wir sind alle Kinder Gottes.”

Das Video ist unter folgendem Link aufrufbar:
Gebetsmeinungen des Heiligen Vaters für Januar 2016

Parallel zum Video steht hier eine Abschrift des Inhalts zur Verfügung:

 

Motto 2016: Ehrlich währt am längsten

Motto 2016: Ehrlich währt am längsten

(An Stammapostel Schneider per E-Mail gesendet am 16.01.2016)

Lieber Bruder und Stammapostel Schneider,
in Ihrer Neujahrsbotschaft sagten Sie:

„Der Jahreswechsel gibt uns Anlass innezuhalten und uns die Frage zu stellen:
Wie weit bin ich gekommen auf dem Weg zu meinem Ziel? (…) Unser Ziel ist es,
auf ewig bei dem Herrn zu sein“.

Dies ist sicher ein frommer Wunsch. Doch wie soll das funktionieren, wenn zuvor nicht der Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit die Ehre gegeben wird? Um diese Tugenden wird keiner herumkommen, der „mit Christus siegen“ möchte. Oder sind Sie anderer Meinung? Zum Begriff „Wahrhaftigkeit“ habe ich einmal einen schönen Satz gelesen:

„Zur Wahrhaftigkeit gehört die Bereitschaft für wahr Gehaltenes zu überprüfen.“

Ich bin mir sicher, dass viele diese Bereitschaft aufbringen, für wahr Gehaltenes zu überprüfen. Als Ihr Vorgänger im Amte, Stammapostel Wilhelm Leber im März 2012 eine wissenschaftliche Forschungsarbeit über die Botschaftszeit von Stammapostel J. G. Bischoff bei renommierten und externen Wissenschaftlern in Auftrag gegeben hat, sollte dieser dunkle Teil der neuapostolischen Kirchengeschichte weiter beleuchtet werden. Es sollten vor allem die Schicksale von diesen Zeitzeugen und deren Familien in das Bewusstsein der Öffentlichkeit treten. Es geht in diesem Forschungsbericht nicht in erster Linie um die Neuapostolische Kirche, sondern um die betroffenen Menschen. Auch aus diesem Grund ist es höchst unlauter, diese Berichte menschlicher Schicksale zu verheimlichen. (…)


Der ganze offene Brief steht hier zum Download zur Verfügung:


Weiterführende Downloads zum offenen Brief:

NAK-Motto 2016 - Siegen mit Christus

Januar 2016 – Kraftspeise aus Stuttgart

Im Monatsbrief für Januar 2016 an die aktiven Amtsträger in der Gebietskirche Süddeutschland, hat Bezirksapostel und Kirchenpräsident Michael Ehrich diesen eine besondere Stärkung zu Teil werden lassen. Im ersten Satz gab er gleich das – vom Stammapostel ausgegebene – neue Motto für das Jahr 2016 bekannt:

“Siegen mit Christus!”

Ehrlich gesagt, hat jemand etwas anderes erwartet als „mit Christus“?

NAK-Motto 2016 - Siegen mit Christus

Dieses Motto bezeichnet er als eine Haltung, welche „uns durch das Jahr 2016 begleiten möge.“ Was dann folgt klingt eher wie der Abgesang eines resignierten Bezirksapostels der auch keinen Rat mehr zu wissen scheint:

„Insgesamt ist ,Kirche‘ nicht unbedingt ein ,prosperierendes Thema‘. Offensichtlich ist dies durch verschiedene Entwicklungen, die wir nüchtern sehen: Insgesamt lässt das Interesse an geistlichen Themen nach. Die Menschen sind mit Konsum beschäftigt. Neben der Arbeit scheint es kaum etwas Wichtigeres zu geben als die Themen „Kochen, Mode und Lifestyle“.

Insgesamt ist „Kirche“ nicht unbedingt ein „prosperierendes Thema“. Allein dieser Satz ist fast schon Literaturnobelpreis verdächtig. Die Amtsträger sind hier sichtlich aufgefordert, versteckte Botschaften mit Hilfe eines scharfen Intellekts zu entschlüsseln. (…)


Der ganze Artikel steht hier zum Download bereit: