Offener Brief an die NAK Apostel

Betroffene sind nicht ausgestorben

Offener Brief einer Betroffenen an die Apostel der
 Neuapostolischen Kirche (NAK)

Die langen, mahnenden Schatten der Vergangenheit holen die Apostel der NAK immer wieder ein. Der Grund: Die Weigerung aufrichtig Buße zu tun und geschehenen Missbrauch aufzuarbeiten

Wie spannt ein bekannter Fantasyfilms aus den 1980er Jahren einen Bogen zu den Aposteln der NAK? Durch seinen bezeichnenden Titel: »Die unendliche Geschichte«. Eine nicht aufgearbeitete Kirchengeschichte – zu der viele Menschen gehören, welche sich geistlich und seelisch missbraucht fühlen – ist und bleibt eine »unendliche Geschichte«. Auch der Forschungsbericht über die Zeit der Botschaft von Stammapostel J. G. Bischoff, welcher vom amtierenden Stammapostel Jean-Luc Schneider sowie den Bezirksaposteln zum „top secret document“ erklärt wurde und von dessen brisantem Inhalt die eigenen Mitglieder sowie die Öffentlichkeit auf keinen Fall erfahren sollen, ist seit Juni 2014 zu einem weiteren Teil dieser »unendlichen Geschichte« geworden. […]

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NAK Pfingsten 2016 und die Hessenschau

Tief ins Mark getroffen

Rückblick Pfingsten 2016:
 »Hessenschau« wird zum Apostel-Albtraum

3 1/2 Minuten die tief ins Mark trafen

Pfingsten 2018 – die Führungsriege der Neuapostolischen Kirchen weltweit ist in Washington D. C. (USA) zusammengekommen. Die offizielle Berichterstattung auf »nac.today« hat begonnen: „Mit Freude und Wärme: Führungsriege tagt vollzählig. […]
 Arbeiten mit Herz, Seele und Verstand“.

Alles ist im Einklang – wunderbar und ungestört. Ein himmlisches Fluidum scheint von Washington D. C. aus über die ganze Kirche Christi auszuströmen. Die neuapostolischen Apostel sind für die ganze Kirche Christi gegeben. Freude, Wärme, Herz, Seele, Verstand – wen berühren nicht solche Worte? All das scheint in den leitenden Aposteln kennzeichnende Substanz ihres Wesens zu sein. Da ist es schier unvorstellbar, dass sie auf Kritik nicht wenigstens mit Herz, Seele und Verstand reagieren. Doch was ist, wenn ein solches trautes Zusammensein mit Tatsachen aus der eigenen Kirchengeschichte konfrontiert wird?  Um dieser Frage näher zu kommen soll auf ein anderes Pfingstfest zurückgeblickt werden, welches nicht fast 2000 Jahre, sondern erst zwei Jahre zurückliegt: Pfingsten 2016 in Frankfurt am Main. (…)


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Canities-News: Die umstrittene Neuapostolische Kirche –In einem Hessenschau-Video vom 15.05.2016

Aufruf Stammapostel an NAK-Priester

Pfingsten 2018 – Arme NAK-Priester

Pfingsten 2018 – Arme NAK-Priester

Das Pfingstfest 2018 steht vor der Tür und es gibt dieses Jahr keine weltweite Übertragung des Stammapostel-Pfingstgottesdienstes aus Washington D. C.. Offenbar aus diesem Grund wurde am 16. Mai 2018 ein „Aufruf an alle Priester“ publiziert. Veröffentlicht auf »nac.today«, dem Online-Nachrichtenmagazin der Neuapostolischen Kirche International (NAKI). Im Vorspann heißt es:

„Stammapostel Schneider bittet die Priester, sich intensiv auf das Pfingstfest vorzubereiten“.

Danach folgt ein Video-Predigtausschnitt des Stammapostels in Trier vom 10. Mai 2018: (…)


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nac.today: Aufruf an alle Priester

Vor 100 Jahren - Scharfe Selbstkritik von J. G. Bischoff

Politik gehört nicht in die Kirche

Vor 100 Jahren:
 Scharfe Selbstkritik von J. G. Bischoff

„Weit abgeirrt vom Wahrheitswege“

Schon vor 100 Jahren krankte die – damals noch junge – Neuapostolische Kirche (NAK) an ihrem System. Dies bezeugt ein Brief von Apostel J. G. Bischoff, welchen er am 26. September 1918 an Apostel Carl August Brückner geschrieben hat. So schreibt J. G. Bischoff unter anderem: „Politik gehört nicht in die Kirche“, was den am 17. April 2018 auf »naktalk.de« veröffentlichten Beitrag „Der 10. Glaubensartikel – Politische Einflussnahme auf die Mitglieder“ bestätigt. Dieser hochinteressante und offensichtlich sehr ehrliche Brief von Apostel J. G. Bischoff anno 1918 zeigt verblüffende Parallelen zur Situation der heutigen NAK. (…)


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Irgendwie ist Gott schuld

Warum lässt Gott das zu?

Irgendwie ist Gott schuld

Viele Mitglieder der Neuapostolischen Kirche (NAK) haben es vielleicht noch gar nicht in aller Deutlichkeit mitbekommen: Die kirchenleitenden Apostel führen schon seit Jahren einen geordneten Rückzug durch. Allein in Deutschland wurden in 16 Jahren – von 2001 bis 20017 – von 2.774 Gemeinden 1.030 geschlossen. Das ist eine Quote von 37 Prozent. Durchschnittlich 64 Gemeinden pro Jahr sind in dieser Zeit von der neuapostolischen Deutschlandkarte verschwunden. Das wissen die verantwortlichen Apostel natürlich und arbeiten Planspiele bis zum Jahr 2030 aus. Wie wird die NAK da aussehen? Rein zahlenmäßig könnte das so aussehen: Wird der durchschnittliche Gemeindeschwund bis 2030 hochgerechnet, dann gibt es bis dahin in Deutschland noch rund 900 statt ehemals fast 2.800 Gemeinden. Das wäre dann ein Rückbau der NAK in nur 29 Jahren um gut 70 Prozent.

Unterstrichen wird dieses Szenario von Bezirksapostel Wolfgang Nadolny, der in einer Informationsveranstaltung für die Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg K.d.ö.R. am 21. Juni 2015 – bezogen auf das strategische Jahr 2030 – sagte: (…)


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NAK Katechismus nicht für alle verbindlich

Diskriminierung der NAK-Amtsträger

Katechismus nicht für alle verbindlich

Apostel messen mit zweierlei Maß

Seit Dezember 2012 bezeugt er die offizielle Lehre der Neuapostolischen Kirche (NAK):
 Der Katechismus. Was lange »Fragen und Antworten über den Neuapostolischen Glauben« hieß, wurde über rund 10 Jahre von Aposteln und Arbeitsgruppen weiter „entfaltet“. Als der teils neu formulierte neuapostolische Glaube endlich zu haben war, musste der Katechismus von den Kirchenmitgliedern – die ihn haben wollten – allerdings gekauft werden. Preis: 24,90 Euro – ein recht stolzer Preis. An andere Adressen, wie zum Beispiel Institutionen und Geistliche der großen Kirchen, wurde er jedoch auch kostenlos ausgehändigt.

Das Interesse an dieser „Lehrentfaltung“ hielt sich jedoch in engen Grenzen. Hatten bestimmt die Meisten schon nicht das Büchlein „Fragen und Antworten“ komplett studiert, so bestand offenbar erst recht keine Lust die rund 500 Seiten Katechismuslehre, welche oft auch noch „vertheologisiert“ wurde, zu verinnerlichen.

Nach dieser Akzeptanz-Misere wurde im Jahre 2015 eine einfachere Version auf den Markt gebracht, der »Katechismus in Fragen und Antworten«. Und damit dieser nicht auch zum Ladenhüter wird, hat die Kirchenleitung jedem aktiven neuapostolischen Haushalt eine Ausgabe geschenkt. Warum nicht gleich so? Ob deshalb mehr darin gelesen wird darf bezweifelt werden. Dies scheinen die Apostel sehr wohl zu wissen, denn Apostel Volker Kühnle sagte auf dem Evangelischen Kirchentag 2017 in Berlin: (…)


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NAK Ausstieg: Schwarzer Mann vor dem Licht

Heilung sucht ihre Wege

Wege der Aufarbeitung nach NAK-Ausstieg

Die Neuapostolische Kirche ist nach ihrem Selbstverständnis das “Erlösungswerk Gottes auf Erden”. Immer wieder fühlen sich jedoch Mitglieder geistlich missbraucht. Nach oft jahrzehntelangem, aufrichtigem sich in die Gemeinschaft einbringen und unbezahlbaren ehrenamtlichem Einsatz, sowie hohen finanziellen “Opfern” an die NAK, wird diesen Mitgliedern bewusst, dass nicht der Mensch, die “Seele”, im Zentrum dieser Glaubensgemeinschaft steht, sondern das “System NAK” mit ihren rigiden Strukturen und dem unbedingt geforderten “Glaubensgehorsam”. Wer kritisch nachfrägt wird bald ignoriert. Wer die vielen Widersprüche nicht mehr aushält und aus der NAK austritt, ist schnell für die ehemaligen “Segensträger” und “Glaubensgeschwister” nur noch Luft.

Wege zur Aufarbeitung des Erlebten – nach einem Ausstritt aus der NAK – gibt es sicher etliche. Einer davon ist, sich in verschiedenen Formen manches “von der Seele” zu schreiben, wie das hier veröffentlichte Beispiel zeigt. Naktalk bedankt sich beim Autor diese Zeilen hier veröffentlichen zu dürfen.

Die Gedanken “Der schwarze Mann und das Licht” 

– Geschrieben für die Apostel der Neuapostolischen Kirche – stehen hier zum Download zur Verfügung:



Ein weiteres Beispiel von Aufarbeitung zeigt Dhani Heiniger mit seinem offenen Brief an Stammapostel Jean-Luc Schneider “Ein etwas anderer Gottesdienst”, der auf naktalk im September 2017 veröffentlicht wurde.


Der Verein »LINDD  – Licht nach dem Dunkel e. V.«  kümmert sich schon seit über 10 Jahren um geistlich- und sexuell missbrauchte Kirchenmitglieder.

Der 10. Glaubensartikel ist politisch - Ein Nachtrag

NAK und Politik – Ein Nachtrag

Der 10. Glaubensartikel

Politische Einflussnahme auf die Mitglieder


– Ein Nachtrag –

Nachdem der naktalk-Artikel „Der 10. Glaubensartikel – Politische Einflussnahme auf die Mitglieder“ am 18.04.2018 online ging, gab es von Leserseite einen Korrekturhinweis. Er betrifft die Wiederinkraftsetzung des 10. Glaubensartikels in den 1930er Jahren durch Stammapostel J. G. Bischoff. Sein Vorgänger, Stammapostel Hermann Niehaus, hatte diese politische Verpflichtung – der demokratischen Weimarer Republik gegenüber – für die neuapostolischen Mitglieder in den 1920er Jahren außer Kraft gesetzt.

Im naktalk-Artikel heißt es:

„Erst Stammapostel J. G. Bischoff hat diesen 10. Glaubensartikel den eigenen Mitgliedern wieder zur Bedingung gemacht, als die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland ergriffen und es somit wieder eine autoritäre, antidemokratische Staatsführung gab.“

Der Korrekturhinweis lautet – von nicht offizieller NAK-Seite:

„So stimmt es nicht, dass Stammapostel Bischoff um des Dritten Reiches willen
den 10. Artikel wieder eingeschaltet hat: Das geschah im September 1930, also vor 1933, das sollte man der Korrektheit halber erwähnt haben.“

Da es in der offiziellen Geschichtsschreibung der Neuapostolischen Kirche (NAK) darüber keine Angaben gibt, soll dies einmal so stehen gelassen werden. 
Dazu sollte man ebenso noch folgendes erwähnt haben: (…)


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Weiterführender Link:
naktalk-Artikel vom 18.04.2018 – Mit Politik verstrickte NAK

Der 10. Glaubensartikel ist politisch

Mit Politik verstrickte NAK

Der 10. Glaubensartikel

Politische Einflussnahme auf die Mitglieder

In der Neuapostolischen Kirche (NAK) und „Erlösungswerk Gottes auf Erden sowie inmitten der Kirche Christi“, existiert schon seit frühester Zeit ihres Bestehens ein Märchen: Das Märchen von der politischen Neutralität und Unabhängigkeit. Liest man heute ein wenig in offiziellen Selbstdarstellungen der NAK, dann stößt man unweigerlich auf folgende Aussage:

„Die Neuapostolische Kirche verhält sich politisch neutral und unabhängig.“

Frage: Was ist politisch? Wann handelt jemand politisch?
Das Wort „Politik“ kommt aus dem Griechischen: »polis« bedeutet „Stadt, Stadtstaat, Staat“. »Politika« bedeutet „Staatsgeschäfte, Angelegenheiten des Staates, öffentliches Wohl“. Oder in einem Satz zusammengefasst:

„Politik bezeichnet die Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens
durch verbindliche Entscheidungen.

Der Begriff „Gemeinwesen“ wird wie folgt definiert:

„Gemeinwesen ist ein Sammelbegriff.
 Er bezeichnet alle gegenwärtigen und historischen Organisationsformen des menschlichen Zusammenlebens in allgemeiner, öffentlicher Gemeinschaft, die über den Familienverband hinausgehen.“

Das trifft auf NAK-Gemeinden, NAK-Bezirke sowie NAK-Gebietskirchen zu. (…)


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NAK Mehr Bildung schadet nicht

»Jugend forscht« wäre toll

Mehr Bildung schadet nicht

Vorfreude auf Jugendtag in Leipzig offenbart Bildungslücken

Es soll ein Ereignis der Superlative werden: Der Jugendtag am 17. Juni 2018 in Leipzig. Schon Kirchenpräsident Rüdiger Krause hat in einer „emotionalen“ Video-Ansprache das „Feuer der Begeisterung“ entzündet:

„Insbesondere lade ich natürlich die Jugend zu diesem großen Ereignis ein, aber es ist auch noch viel viel Platz für euch ihr lieben Geschwister. Wir wollen nämlich auch im Rahmen dieses Jugendtages am Samstag den 16. Juni 2018 das Pop-Oratorium »Ich bin« aufführen. […] Und ihr alle, ihr lieben Geschwister, ihr seid auch eingeladen, denn die Halle in Leipzig bietet genügend Platz und wir können bestimmt noch um die 5.000 Geschwister dazu einladen zum ersten Nord- und Ostdeutschen Jugendtag.“

Dieses zusätzliche Publikum ist sehr willkommen, denn dann klingelt es erst so richtig in der Kirchenkasse. Was Krause in seiner Ansprache noch verschwiegen hat: Der Eintrittspreis für das Pop-Oratorium beträgt zwischen 14 und 40 Euro und der für den Jugendtag zwischen 10 und 20 Euro. So sichern rund 5.000 zusätzliche Teilnehmer ca. 200.000 Euro zusätzliche Einnahmen für die veranstaltende NAK Nord- und Ostdeutschland K.d.ö.R.. (…)


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